Kritik an Electronic Arts: Publisher schießt zurück

Wirtschaft & Firmen Der ehemalige EA-Manager Mitch Lasky fand keine netten Worte für seinen alten Arbeitgeber, nachdem dieser die aktuellen Geschäftszahlen veröffentlichte. Electronic Arts ist seiner Meinung mit der falschen Kostenstruktur und den falschen Leuten im falschen Geschäftsfeld.

Diese Kritik will sich der Publisher nicht gefallen lassen. Gegenüber der Website 'GamesBeat' sagte Jeff Brown, der Chef der Unternehmenskommunikation von Electronic Arts, dass Lasky mal koffeinfreien Kaffee ausprobieren sollte. "Es ist nie leicht wenn man bei einem Job abgewiesen wird, aber die meisten Leute verfolgt das nicht noch drei Jahre später. Seit Mitch EA verlassen hat, hat Apple das iPhone erfunden, Facebook ist zur Spieleplattform geworden und EA Mobile ist der weltweite Marktführer."


Laut Brown ist Lasky nur scharf auf den Posten des CEO von Electronic Arts, der derzeit von John Riccitiello bekleidet wird. 2005 hatte Lasky seine Firma Jamdat an EA verkauft und wurde Leiter der Abteilung "Mobile and Online". Jamdat war vor allem durch das Handyspiel "Snake" bekannt.

Die Aktie von Electronic Arts ist in den letzten Monaten stark gefallen. Analysten gehen davon aus, dass EA große Probleme hat, dies auch weiß, aber die Ursache nicht kennt. Es wäre durchaus möglich, dass der Konzern schon bald von einem Konkurrenten aufgekauft wird. Die Zeiten dafür sind günstig.
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Kindergarten
 
@Schnubbie: ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass Winfuture die News mit ewigen Wiederholungen künstlich verlängert? Der letzte Abschnitt dieser News ist identisch mit dem ab dem 3. Satz geschriebenen im letzten Absatz dieses Artikels: http://winfuture.de/news,52849.html Komisch...
 
@FunkerVogt: es gibt nunmal nicht täglich brandneue news. da muss man sich als redakteur was einfallen lassen... oder?
 
Sollte EA tatsächlich aufgekauft werden, sollte der Käufer sich im klaren sein, da EA in der Gamesszene keinen guten Ruf hat. Viele Spieler meiden EA auf Grund der lange anhaltenen Politik von Patches, DLC, Kopierschutz usw. Es wäre Ratsammer EA gegen die Wand fahren zu lassen und nach einander Teile der Firma aufzukaufen und unter anderem Namen und neuer Politik neu zu vermarkten.
 
@Iceweasel: Vollkommen richtig. Das ist ungefähr so wie einen gewissen Drecksladen wie Premiere umzubenennen und zu hoffen daß die Kunden wie durch ein Wunder vergessen was sie bisher für Scheiße gebaut haben. So schnell vergessen die (potentiellen) Kunden nun auch wieder nicht...


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