Angriff: Google sucht Spione in den eigenen Reihen

Wirtschaft & Firmen Nachdem Google im Dezember Opfer eines professionellen Hacker-Angriffs wurde, sucht das Unternehmen offenbar nach Spionen in den eigenen Reihen. Man vermutet, dass die Hacker "von innen" Unterstützung erhalten haben.

Die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet unter Berufung auf zwei nicht näher bezeichnete Quellen, dass die Opfer des Hacker-Angriffs gezielt ausgesucht wurden. Diese Informationen sollen die Angreifer von chinesischen Google-Angestellten erhalten haben.


Der für das Auslesen von Informationen genutzte Trojaner, eine Modifikation von "Hydraq.A", öffnet eine Backdoor, so dass die Angreifer Zugriff auf sämtliche Daten der infizierten Rechner hatten. Die Opfer wurden gezielt ausgewählt, denn sie hatten Zugriff auf bestimmte Bereiche des Google-Netzwerks, die für die Hacker interessant waren.

Eine Google-Sprecherin wollte sich zu diesem Bericht nicht äußern. Kurz nach dem Bekanntwerden der Angriffe hatte Google in China diverse Mitarbeiter vom internen Netzwerk ausgeschlossen. Andere Angestellte wurden beurlaubt oder in andere Abteilungen versetzt.
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Da bekommt das Wort "Trojaner" ne ganz andere, neue Bedeutung... ^^
 
@Necabo: back to the roots :)
 
@Necabo: Das waren dann keine Trojaner sondern Pekingesen (ja die heißen wirklich so, findet man bei Google)
 
@Necabo: Das ist doch nichts Neues. Neulich vor zwanzig Jahren wurde ja die Stasi-Zentrale gestürmt und an vorderster Front ein "Spion" der sich die sogenannten "Rosenholz-Dateien" unter den Nagel gerissen hat. Diese musste sich die deutsche Regierung dann aus den USA "zurückholen". Wie gesagt, solche "Spione" gab bzw. gibt es hier auch noch und nicht nur bei Google in China.
 
@drhook: Laut den Annalen des damaligen Moskauer CIA-Stationschefs Milton Bearden wurden die Rosenholz-Dateien nicht bei der Erstürmung des Ministeriums für Staatssicherheit am 15. Januar 1990 erbeutet.


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