Nach Angriff: Google nimmt Gespräche mit China auf

Wirtschaft & Firmen Google hat heute die Gespräche mit der chinesischen Regierung aufgenommen, nachdem das Unternehmen Opfer eines Hacker-Angriffs geworden ist, dessen Ursprung vermutlich innerhalb der Regierungsreihen lag. In einer Stellungnahme gegenüber 'Bloomberg' erklärte ein Google-Sprecher, dass die Diskussion in den nächsten Tagen fortgesetzt werden soll. Dabei geht es um den Betrieb der Suchmaschine Google.cn ohne Zensurmaßnahmen. Google hatte nach den Angriffen beschlossen, seine Suche nicht mehr zu zensieren. Sollte es keine Möglichkeit geben, den Dienst auf diese Art und Weise anzubieten, will man sich aus der Volksrepublik zurückziehen.

Die Analysten Wallace Cheung und Sharon Jing von der Credit Suisse Group haben in einem aktuellen Report betont, dass die Verhandlungen in dieser Woche von größter Bedeutung sind. Sollte man in kürzester Zeit keine Einigung erreichen, sind die Erfolgsaussichten für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Google und China sehr klein.

Würde Google sein Geschäft in China aufgeben, ließe man sich ein sehr profitables Geschäft "durch die Lappen gehen". Mit über 396 Millionen Nutzern ist die chinesische Internetgemeinde so groß wie in keinem anderen Land. Bis 2013 sollen sogar 840 Millionen Chinesen Zugriff auf das Internet haben. Die Werbeeinnahmen, die Google dort erzielen könnte, sind enorm.
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