Bundeskartellamt: Beschwerden gegen Google

Recht, Politik & EU Verschiedene Wettbewerber haben bei der deutschen Bundeskartellbehörde Beschwerden gegen den Internetkonzern Google eingereicht. Google soll nun seine Geschäftspraktiken und Produkte offiziell klären. Google hat diese eingereichten Beschwerden bereits offiziell bestätigt. Unter anderem gehen deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenverleger gegen den US-amerikanischen Internetkonzern vor. Zudem haben die Microsoft-Tochter Ciao und der Kartendienst-Anbieter Euro-Cities Beschwerden gegen Google eingereicht.

Das Bundeskartellamt hat Google nun zu einer Stellungnahme aufgerufen und will diesbezüglich dann über die Einleitung eines förmlichen Verfahrens entscheiden.

Der Google-Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck teilte derweil mit, dass Google gerne dazu bereit ist, dem Bundeskartellamt die Produkte und Geschäftspraktiken zu erklären, heißt es in einem Artikel der 'Zeit'. Ferner sei man davon überzeugt, dass sie den deutschen und europäischen Gesetzen entsprechen.

Die Verlegerverbände prangern in diesem Zusammenhang an, dass Google für die Darstellung von Suchtreffern keine entsprechende Vergütung leistet.

Vom Online-Kartendienst-Anbieter Euro-Cities wurde beklagt, dass Google bei dem hauseigenen Dienst Maps, das Kartenmaterial kostenlos zur Verfügung stellt.
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