US-Unis verzichten in Hörsälen auf E-Book-Reader

Notebook Wegen den häufig fehlenden Funktionen für sehbehinderte Studenten bei E-Book-Readern haben sich nun drei US-amerikanische Universitäten dazu entschlossen, bis auf Weiteres auf den Einsatz der Lesegeräte in Hörsälen zu verzichten.

Die Pace University, die Case Western Reserve University und das Reed Collage haben eine Übereinkunft mit den Justizbehörden in diesem Zusammenhang getroffen. Ende dieses Semesters soll diese neue Regelung in Kraft treten. Auch die Arizona State University hat kürzlich eine vergleichbare Vereinbarung getroffen.


Laut dem Generalstaatsanwalt Thomas Perez müsse man bei neuen Technologien sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen dieselben Möglichkeiten haben, wie Nichtbehinderte, teilte 'ZDNet' mit. Überdies verändern neue Technologien systematisch die Art, wie sich Universitäten Bildung annähern, erklärte Perez.

Geräte wie der Kindle DX von Amazon bieten zwar eine Text-to-Speech-Funktion, die den Benutzern den Text vorlesen kann, allerdings steht diese Funktion nicht bei dem Menü des E-Book-Readers zur Verfügung.
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Ob man das Script nun vor sich ausgedruckt liegen hat, oder es in Form eines E-Book-Textes liest, ist doch für sehbehinderte Menschen nicht der große Unterschied. Man kann nunmal an jeder Entwicklung etwas schlechtes finden.
 
[re:1] wiw am 17.01.10 14:17 Uhr
(+2
@BastiB: schon mal was von http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift gehört?
 
Warum setzt man nicht einfach beide "Technologien" parallel ein!?
 
@Leihmen: wäre zu einfach!
 
@Leihmen: Weil die Content-Mafia ein Problem damit hat: z.B. beim Kindle wollte Amazon eben eine Vorlesefunktion implementieren, aber da die Contentmafia darauf besteht, dasselbe dasselbe Material an den Kunden zweimal verkaufen zu können (einmal Text, einmal Audio), wurde das wieder entfernt. Der Kunde darf sich Texte für die er bezahlt hat nicht vorlesen lassen und hat sie gefälligst nochmals als Audiobook zu kaufen.


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