BitTorrent: Ehemaliger OiNK-Admin freigesprochen

Recht, Politik & EU Alan Ellis, der ehemalige Admin der BitTorrent-Seite OiNK, wurde heute vor einem US-Gericht freigesprochen. Die Vorwürfe einer gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzung konnten nicht nachvollzogen werden. Der Branchenverband der Musikindustrie IFPI hatte in seiner Klage behauptet, dass das Angebot von Anfang an darauf ausgelegt war, Geld abzuwerfen. Durch die Spenden der Nutzer, die nur auf Einladung Zugriff zu der Plattform erhielten, soll Ellis einen Gewinn von rund 300.000 Dollar generiert haben.

Damit habe er sich unrechtmäßig an Urheberrechtsverletzungen bereichert. Die Polizei hatte Ellis im Jahr 2007 verhaftet und die Seite, über die ihre Nutzer hauptsächlich Musik vor ihrem offiziellen Verkaufsstart austauschten, geschlossen. Das Hauptverfahren ließ aber lange auf sich warten.

Die Verteidigung betonte stets, dass OiNK mit Google vergleichbar sei und nicht für die Urheberrechtsverletzungen Dritter zur Verantwortung gezogen werden könne. Dieser Argumentation schloss sich das Gericht an.

Die Musikindustrie reagierte verärgert auf den Freispruch. Die Entscheidung weiche deutlich von den sonstigen Verfahren ab, die in der letzten Zeit weltweit geführt wurden - wie beispielsweise beim Prozess gegen The Pirate Bay. Ellis soll die Urteilsverkündung hingegen mit einem Lächeln auf den Lippen aufgenommen haben.
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