Ex-EA-Manager: EA wirtschaftet sich zu Grunde

Wirtschaft & Firmen Electronic Arts hat in dieser Woche seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Laut dem ehemaligen EA-Manager Mitch Lasky ist dies auch kein Wunder, denn seiner Meinung nach hat EA-Chef John Riccitiello in den letzten Jahren viele Fehlentscheidungen getroffen. In seinem Blog schreibt Lasky, der in seiner Zeit bei Electronic Arts die Abteilung "Mobile and Online" geleitet hat, dass EA "im falschen Geschäft ist". Er kritisiert sowohl die Kostenstruktur als auch das Team, welche beim Publisher die Entscheidungen trifft.

Die jährlichen Titel von EA Sports sind bereits ein fester Bestandteil der Bilanz des Publishers, so dass es an EA Games war, neue Hits zu produzieren. "Spore", "Dead Space", "Mirror's Edge" und "Need for Speed: Undercover" sind nur einige der Titel, für die massenhaft Geld ausgegeben wurde, vor allem für das Marketing, allerdings keine Gewinne eingebracht haben. Im Handel verkauften sie sich deutlich schlechter als erwartet. Auch die Produkte von EA Sports, wozu vor allem Madden und FIFA gehören, verschlingen aufgrund immer teurerer Lizenzen höhere Kosten.

Die größte Fehlentscheidung, die Riccitiello getroffen hat, ist laut Lasky die Strategie von EA Games. Der EA-Chef geht davon aus, dass man die digitale Distribution parallel zum klassischen Vertrieb in Ladengeschäften aufbauen kann. Riccitiello will sich für diesen Prozess bis zu zehn Jahre Zeit lassen. Lasky dagegen ist der Meinung, dass man hierfür maximal 3 Jahre veranschlagen sollte.

Beim digitalen Verkauf von Spielen kann die gesamte Branche ein starkes Wachstum verzeichnen. Der klassische Vertrieb dagegen sorgt für immer mehr Verluste. Inzwischen ist die Aktie von Electronic Arts stark gefallen. Analysten gehen davon aus, dass EA große Probleme hat, dies auch weiß, aber die Ursache nicht kennt. Es wäre durchaus möglich, dass der Konzern schon bald von einem Konkurrenten aufgekauft wird. Die Zeiten dafür sind günstig.
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