Angriffe auf Google kamen von Chinas Regierung

Wirtschaft & Firmen Die Angriffe auf den Suchmaschinenbetreiber Google sowie über 30 weitere Unternehmen, die dazu geführt haben, dass Google mit dem Rückzug aus China droht, haben ihren Ursprung innerhalb der chinesischen Regierung.

Von vielen Experten wurde bereits direkt nach der Ankündigung im Google-Blog vermutet, dass die Angriffe von der chinesischen Regierung in Auftrag gegeben wurden, allerdings gab es dafür bislang keine Beweise. Das Sicherheitsunternehmen iDefense konnte die Angriffe nun zurückverfolgen und Server innerhalb der chinesischen Regierung ausfindig machen, berichtet 'Ars Technica'.


Die Sicherheitsexperten konnten den Control-Server aufspüren, der die Malware verbreitet hat, mit der die Attacken durchgeführt wurden. Die Chinesen sollen eine Sicherheitslücke in Adobes PDF-Reader ausgenutzt haben und verbreiteten infizierte PDF-Dateien. Adobe erklärte in einer Stellungnahme, dass man für die Anschuldigung bislang keine Beweise finden konnte und deshalb davor ausgeht, dass die Software von Adobe keine Rolle bei den Angriffen gespielt hat.

Zudem fand iDefense einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Angriffen und den Angriffen im Juli des vergangenen Jahres. Damals wurden zahlreiche US-Unternehmen Opfer von Attacken. iDefense behauptet, dass die gleichen Server genutzt wurden, um die Angriffe auszuführen.

Sollten die Behauptungen von iDefense der Wahrheit entsprechen, würde das bedeuten, dass die chinesische Regierung seit Monaten Industriespionage durchführt und dafür keine Mittel scheut.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Diese Chinesen sind aber auch ein raffiniertes Völkchen! Und sie haben scheinbar einen Vorteil uns gegenüber: Ihnen ist egal, was der Rest der Welt von ihnen denkt - kann es ja eigentlich auch.
 
@ElGonzales: Stimmt.
 
[re:2] fubsLe am 15.01.10 09:03 Uhr
(+20
@ElGonzales: Richtig, und wir kaufen trotzdem den dort produzierten Schrott :-(
 
[re:3] MarZ am 15.01.10 09:11 Uhr
(+10
@fubsLe: Wie zB Apple-Mist
 
@MarZ: oder so ziemlich alles elektronische -.-


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools