Nacktscanner können Bilder speichern und senden

Datenschutz Die so genannten Nacktscanner, die an Flughäfen eingesetzt werden sollen, können durchaus Bilder speichern und an andere Systeme weiterleiten. Dies trifft zumindest auf jene Geräte zu, die in den USA zum Einsatz kommen sollen. Das teilte die Bürgerrechtsorganisation Electronic Privacy Information Center (EPIC) unter Berufung auf Dokumente mit, in denen die US-Flugsicherheitsbehörde TSA die Spezifikationen für die Geräte festlegte. Die TSA bestritt bisher, dass die Scanner über solche Möglichkeiten verfügen.

Wie aus den Papieren hervorgeht, müssten die Möglichkeit der Speicherung und des Versandes zumindest im "Testmodus" zur Verfügung stehen. Auch wenn dieser im Regelbetrieb nicht aktiviert ist und die Bilder dann nicht aufgehoben werden könnten, bestehe dadurch doch die Gefahr eines Missbrauchs durch Angehörige der TSA. Auch Angriffe von Außen seien möglich, so das EPIC.

Die Dokumente, aus denen diese Information hervorgeht, waren ursprünglich nicht öffentlich. EPIC führte jedoch eine Klage, in der es sich auf den Freedom of Information Act berief und bekam das Recht zugesprochen, die internen Unterlagen der Behörde einzusehen.

Damit konnte die auf der Webseite der TSA verbreitete Behauptung, die Geräte hätten "keinerlei Speichermöglichkeiten" widerlegt werden. Diese Aussage wurde von der Behörde auch mehrfach öffentlich vertreten.
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