Nexus One: Herstellung kostet rund 175 US-Dollar

Handys & Smartphones Nachdem Google in der letzten Woche mit dem Nexus One sein erstes Smartphone vorgestellt hat, haben es sich die Marktforscher von iSuppli genauer angeschaut. Sie kommen auf Materialkosten in Höhe von 174,15 US-Dollar.

Den größten Kostenanteil verschlingt der 1 GHz schnelle Snapdragon-Prozessor von Qualcomm. Mit seinen 30,50 US-Dollar macht er 20 Prozent der Kostenaufstellung aus. Etwas günstiger ist das hochauflösende AMOLED-Display. Es wird von Samsung hergestellt und kostet 23,50 US-Dollar.

Nexus One Nexus One Nexus One

Der 512 Megabyte große Arbeitsspeicher des Nexus One kommt ebenfalls aus dem Hause Samsung und schlägt mit 20,40 US-Dollar zu Buche. Die 5-Megapixel-Kamera des Smartphones kostet den Hersteller HTC immerhin 12,50 US-Dollar.

Trotz der hochwertigen Komponenten ist das Nexus One in der Herstellung relativ günstig. Zusammen mit einem Vertrag von T-Mobile wird es in den USA für 175 US-Dollar verkauft. Wer es ohne Vertrag wünscht, zahlt immerhin 529 US-Dollar. Noch im Frühjahr will Google das Nexus One auch in Deutschland anbieten.

Weitere Informationen: Nexus One
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Oh man Winfuture! Herstellungskosten sind NICHT gleich die Materialkosten. Also passt die Überschrift an.
 
@Crod: + 4 u, aber trotzdem interessant. PS: Vielleicht wird es ja in China produziert, da fallen die Produktionskosten kaum in die Waage :D
 
@Crod: Ach quatsch, die kleinen Gnome bauen die dinger kostenlos zusammen :)
 
@Crod: warum? Wenn die Materialkosten in der Originalquelle angegeben werden, kann man da auf einmal nicht Herstellungskosten drauß machen. Trotzdem erhitzt das jedesmal die Gemüter. Der Endpreis wird vom Angebot und Nachfrage erzeugt!
 
@zivilist: Mal ganz abgesehen von den Entwicklungskosten - die Kosten für das Zusammenbauen (inkl. Lieferungen der einzelnen Komponenten) werden nicht berücksichtigt. Ich finde die Preisangaben von Winfuture ganz ok, aber dennoch sollte man von Materialkostensprechen, da bereits die Herstellung teurer sein dürfe. Zum Schluss kommen dann natürlich noch die ganzen Entwicklungs- und Vermarktungskosten hinzu. Und ganz am Schluss spielt noch Angebot/Nachfrage eine Rolle.


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