CES: Fraunhofer IIS zeigt HD-AAC-Codierverfahren

MP3-Player & Audio Das Fraunhofer Institut hat das bekannte Audioformat MP3 erfunden und nun auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas das angeblich verlustfreie Codierverfahren HD-AAC (Advanced Audio Coding) gezeigt.

Das HD-AAC-Format setzt sich aus einer Kombination von MPEG-4 SLS und AAC-LC zusammen. Musik wird heutzutage mit 24 Bit und 96.000 Hz produziert, so das Fraunhofer Institut. Trotzdem wird die Musik üblicherweise noch mit 16 Bit und 44.100 Hz gespeichert. Bei HD-AAC setzen die Forscher auf eine Kompression mit 24 Bit und bis zu 192.000 Hz.


Da es bei der MP3-Datenkompression zu einer Verschlechterung der Qualität von Audio-Dateien kommt, will das Institut den eigenen Angaben zufolge mit dem verlustfreien Codierverfahren diesen Nachteil aus der Welt schaffen.

Das neue Audioformat biete eine Musikqualität, die weit über einer CD ist, teilte das Fraunhofer Institut mit.

Um die mit HD-AAC encodierte Musik abspielen zu können, ist ein AAC-fähiges Gerät notwendig. Beispielsweise ist ein Abspielen mit dem iPod von Apple möglich.
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Weiß einer wie es mit dem Speicherbedarf von HD AAC aussieht? Werden da auch bitraten von 1516 kbps wie bei unkomprimiert PCM erreicht? Und das jetzt gerade der ipod als Beispiel genannt wurde, ich kann mir nicht vorstellen, das man für die Ohrstöpsel eine so hohe Audio Qualität aufreizen kann.
 
@omg: Die wohl bessere Frage ist: Ist HD AAC um irgend etwas besser als FLAC? Bzw. wie sieht es beim direkten Vergleich von FLAC zu HD AAC aus? Kann FLAC auch 24 bit? Hardwareunterstützung für FLAC wäre kein Problem, nur leider integriert es niemand :-(
 
@emitter: sie wollen nur das Rad neu erfinden. _________________________________________________ flac@wiki: "Auflösungen zwischen vier und 32 Bit pro Sample, Abtastfrequenzen zwischen 1 Hz und rund 655 kHz und einer Kanalanzahl zwischen eins und acht werden unterstützt."
 
@emitter: Flac kann 24Bit. "Vinyl-Rips" beispielweise haben oft 24bit. Der Rest mit 16 Bit wurde von einer Audio-CD gerippt.
 
@omg: mit entsprechend teuren Monitor-InEars garantiert. Bloß bezahlt man da mal 1000€. Problem ist viel mehr der bescheidene DA-Wandler in allen Mac-Geräten. Wer wirklich Audiophil ist, kauft sich auch ein entsprechendes Gerät, keinen iPod (nein, das ist kein geflame, sondern objektive Betrachtung der technischen Hintergründe!)


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