Wikileaks bleibt länger abgeschaltet als geplant

Internet & Webdienste Die Whistleblower-Plattform Wikileaks bleibt länger abgeschaltet, als bisher geplant. Eigentlich sollte die Seite heute wieder online sein. Allerdings wurde die Frist nun bis zum kommenden Montag verlängert. Die Abschaltung erfolgte, damit sich Betreiber und Unterstützer ausschließlich auf das Sammeln dringend benötigter Spenden konzentrieren können. Allerdings ist bisher das Ziel nicht erreicht. Mit den bisherigen Einnahmen können die zu erwartenden Kosten aber nicht gedeckt werden.

50.000 Dollar habe man bereits zusammenbekommen. Allerdings werden voraussichtlich 200.000 Dollar benötigt, teilten die Betreiber heute via Twitter mit. Unter anderem werden dringend zusätzliche Server benötigt, um ausreichend Kapazitäten für verschiedene brisante Leaks zu haben, die in der kommenden Zeit ins Netz gestellt werden sollen.

Doch nicht nur finanzielle Hilfe kann man Wikileaks zukommen lassen. So ist es auch möglich, sich zu verpflichten, für mindestens zwölf Monate selbst einen Server zur Verfügung zu stellen. Außerdem sind Anwälte eingeladen, einen Teil ihrer Arbeitszeit für juristische Auseinandersetzungen zur Verfügung zu stellen.
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