Frankreich schlägt eine Google-Steuer vor

Recht, Politik & EU Eine Kommission der französischen Regierung hat einen Vorschlag ausgearbeitet, der Unternehmen, die an Online-Werbung Geld verdienen, mit einer Abgabe belasten würden, die so genannte Google-Steuer. Der Bericht, in dem dieser Vorschlag enthalten ist, wurde am gestrigen Mittwoch an den Kulturminister Frédéric Mitterrand übergeben, berichtet 'Spiegel Online'. Erst kürzlich hatte die französische Regierung beschlossen, die Presse des Landes in diesem Jahr mit Hilfszahlungen in Höhe von 900 Millionen Euro zu unterstützen. Auch Online-Anbietern von Musik, Filmen und E-Books steht diese Förderung zu.

Bislang ist nicht bekannt, wie diese Steuer aussehen wird. Sie muss allerdings auch von Unternehmen bezahlt werden, die gar keinen Firmensitz in Frankreich unterhalten, heißt es in den Berichten. Besonders betroffen wäre der Suchmaschinenbetreiber Google, der für 40 Prozent der weltweiten Online-Anzeigen verantwortlich ist.

Ein Mitglied der Kommission sagte gegenüber der Tageszeitung 'Liberation', dass man mit der Google-Steuer der Bereicherung ohne Grenzen und Gegenleistung ein Ende bereiten könnte. Immer wieder wird Google sowie anderen Suchmaschinen und Aggregatoren vorgeworfen, dass sie durch die Inhalte anderer Unternehmen ihr Geld verdienen.
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