 Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas hat der japanische Hersteller Toshiba seinen Cell TV vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen LCD-Fernseher mit integriertem Cell-Prozessor.
In dem Chip übernehmen acht Kerne die Berechnung von Multimedia-Inhalten, was im Vergleich zu anderen Geräten eine deutliche Verbesserung der Darstellungs-Qualität bringen soll, so Toshiba. Immerhin sei die CPU zehnmal leistungsfähiger als herkömmliche PCs und sogar 143 mal stärker als die Chips in anderen Fernsehern.
Die hohe Leistung wird unter anderem genutzt, um in herkömmliches Video-Material 3D-Effekte hineinzurechnen. Dies kann auch bei 1080p-Inhalten geschehen. Die Videos sollen so realistischer erscheinen als bei einer normalen zweidimensionalen Darstellung.
Der neue Fernseher verfügt auch über eine Internet-Anbindung, mit der Anwender auf on-demand-Angebote zugreifen können. Auch hier soll der Cell-Prozessor wieder für mehr Qualität sorgen, indem Kompressions-Artefakte analysiert und mit einem Rauschunterdrückungs-System minimiert werden.

Auch die Einstellung von Helligkeit, Kontrast und anderem übernimmt der Cell TV von sich aus. Dafür analysiert er seine Umgebung mit Sensoren. Dies beschränkt sich aber nicht nur auf die Helligkeit, sondern auch die Farbtemperatur des jeweiligen Raumes wird erfasst und das Bild entsprechend angepasst.
Der Cell TV ist mit Bildgrößten von 46, 55 und 65 Zoll zu haben. Preise stehen noch nicht fest. Diese will Toshiba erst bekannt geben, wenn die ersten Geräte voraussichtlich im dritten Quartal in den Handel kommen.
Preisvergleich: Toshiba LCD-Fernseher
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