Forscher bauen Transistoren aus einem Molekül

Forschung & Wissenschaft Forschern der Yale University in den USA und dem Gwangju-Institut aus Südkorea ist es gelungen Transistoren zu entwickeln, die nur noch aus einem einzelnen Molekül bestehen. Sie konnten zeigen, dass ein Benzol-Molekül, das über Gold-Kontakte mit einem Stromkreislauf verbunden ist, genau das gleiche Verhalten an den Tag legt, wie ein Transistor aus Silizium. Letztere sind millionenfach auf herkömmlichen Chips zu finden.

Abhängig von der anliegenden Spannung verfügt das Molekül über verschiedene Energiezustände. So kann der Durchfluss von Strom reguliert werden, teilten die Wissenschaftler mit. Zukünftig könnten so sehr kleine elektronische Schaltkreise gebaut werden.

Von praktischen Anwendungen ist die Technologie aber noch weit entfernt. Die Grundlagen legte Yale-Professor Harold Hodgkinson bereits in den 1990er Jahren, als er überhaupt erst einmal einzelne Moleküle mit elektrischen Kontakten verbinden konnte.

In der Zwischenzeit ging es seinen Angaben zufolge vor allem darum, Technologien zu entwickeln, mit denen man beobachten kann, was auf molekularer Ebene geschieht. Dies führte zu dem nun bekannt gegebenen Durchbruch.
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