 Die Entwickler des bekannten Browsers Firefox diskutieren derzeit darüber, ob neue Features nicht in kürzeren Abständen an die Nutzer weitergegeben werden sollten. So könnte es ein Teil der für Firefox 3.7 geplanten Neuerungen noch in Firefox 3.6 schaffen.
Der Vorschlag stammt von Mozilla-Entwickler Benjamin Smedberg, der damit eine rege Diskussion losgetreten hat. Er ist der Meinung, dass die neuen Features auch in Zwischenversionen veröffentlicht werden könnten, also Firefox 3.6.x. Dazu gehört beispielsweise die Auslagerung von Plug-Ins in separate Prozesse.
Allerdings müssen vorher noch diverse Probleme gelöst werden. Die für Firefox 3.7 entwickelten neuen Features basieren auf der Gecko Engine 1.9.3 und müssten auf die aktuell verwendete Version 1.9.2 zurückportiert werden. Dafür werden Entwickler gebraucht, die eigentlich an den neuen Versionen arbeiten sollten, die ohnehin schon verspätet sind.
Allerdings hat auch der aktuelle Entwicklungszyklus Nachteile. Durch die Häufung der neuen Features verspäten sich die kommenden Versionen immer mehr. John J. Barton, Verantwortlicher für die Erweiterung Firebug, gibt zu bedenken, dass das Internet nicht für lange Entwicklungszyklen ausgelegt sei, da es sehr schnelllebig ist.
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