Adobe: Neue automatische Updatefunktion geplant

Sicherheit & Antivirus Adobe reagiert auf die zunehmende Anzahl von Angriffen auf die hauseigenen Produkte und plant aus diesem Grund ein neues Update-Verfahren. Hierbei sollen die jeweils neuen Updates automatisch im Hintergrund eingespielt werden.

Mit der Arbeit an dieser neuen Updatefunktion haben die Entwickler von Adobe den eigenen Angaben zufolge bereits begonnen. Schon in Kürze sollen erste Betatester eine Vorabversion dieses neuen Features beim Reader von Adobe testen können. Grundsätzlich erhalten die Anwender aber auch bei diesem Verfahren eine Kontrolle über den Updateprozess.


In einem Interview hat sich der Sicherheitschef von Adobe, Brad Arkin, näher über dieses neue Verfahren ausgelassen. Abgesehen von einer automatischen Installation der Updates können sich die Anwender auch nur über neue Versionen informieren lassen, teilte Arkin mit. Ferner soll es sogar möglich sein, die Updatefunktion vollständig zu deaktivieren.

Arkin verteidigte auch den häufig aus Sicherheitsgründen kritisierten Einsatz von JavaScript in den Adobe-Produkten Reader und Acrobat. Würde man die JavaScript-Unterstützung aus den Anwendungen entfernen, so würde es zu massiven Kompatibilitätsproblemen kommen.

Nähere Informationen und eine Roadmap zu diesem Vorhaben will Adobe in absehbarer Zeit veröffentlichen.
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ui weltneuheit.
 
@TonyMontana: nein, von google chrome kopiert.
 
@TonyMontana: einfach in das Windows- Update einbinden, und alle Welt ist glücklich (Auch die Anwälte werden verdienen)
 
Vielleicht sollten sie die Updates auch splitten... also Sicherheitsupdates von normalen Programmupdates trennen. Zuhause möchte mein Acrobat Reader gerne ein einzelnes Update ziehen - 236 MB mit ISDN sind aber nicht drin. Ein Sicherheitsupdate mit vielleicht 1-2 MB würde ich zulassen, aber wofür ein Betrachtungsprogramm ein Update von über 200 MB benötigt geht mir einfach nicht in den Kopf. So verrottet der Reader vor sich hin und wird dank kleinerer Alternativen nicht mehr genutzt. Klar könnt ich ihn auch deinstallieren, aber da hab ich mit Adobe eher schlechte Erfahrungen gemacht, irgendwo bleiben immer Leichen übrig, die später aus dem Keller gekrochen kommen...
 
@Tyndal: das mit den Datei- und Registryleichen liegt aber primär an Windows, dessen Deinstallationssystem und zuguterletzt an Installshield und den ganzen anderen Installer Anbietern. Ich bin auch für eine absolute Neustrukturierung was Installation und Manipulation an wichtigen Knotenpunkten im System angeht. Was rein kann, muss auch zu 100% wieder raus. Leider sind die Protokolle die die Installer während der Installation anfertigen oft lückenhaft, daher bleibt viel Müll übrig. Bei deinen 200 MB waren sicher noch andere Adobe Updates dabei. Der Adobe Reader wird jeweils mit einer neuen Vollversion geupdatet, aber die wiegt nie 200mb, das sind definitiv weniger.


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