Microsofts Anti-Piraterie-Chef nimmt seinen Hut

Microsoft Der bisherige Chef des Microsoft Genuine Software Programms, das für den Kampf gegen die illegale Verbreitung der Produkte des Softwarekonzerns verantwortlich ist, hat seinen Abschied von dem Unternehmen bekannt gegeben.

In einem Blog-Eintrag gab Alex Kochis, Direktor des Genuine Software Programms seinen Rücktritt bekannt. Er werde weiterhin im Bereich der Anti-Piraterie-Technologien tätig sein, so Kochis, der nun nach eigenen Angaben überlegt, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Weitere Angaben machte er zunächst nicht.


Als Chef des Genuine Software Programms war Kochis bei Microsoft für mehrere breit angelegte Maßnahmen zu Bekämpfung der Softwarepiraterie verantwortlich. Unter anderem wurden neue Technologien zur Echtheitsprüfung in Windows und Office integriert. Außerdem ging Microsoft bis zuletzt mit zahlreichen Klagen gegen Anbieter von gefälschter Software vor.

Das Genuine Advantage Programm, für das Kochis ebenfalls zuständig war, sorgte allerdings auch für Kritik. So gab es teilweise Probleme mit der Echtheitsprüfung, weil legal erworbene Versionen von Windows als Fälschungen erkannt wurden. Die Kunden konnten ihre ordnungsgemäß erworbenen Ausgaben von Windows deshalb unter Umständen nicht erfolgreich aktivieren.

Wer die Nachfolge von Alex Kochis antritt, ist derzeit noch unklar.
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Der wurde sicher "gegangen", oder ihm wurde sein Hut genommen :) Das MS "unzufrieden" war, kann ich mir schon denken, XP konnte man nicht unbegrenzt nutzen, ohne es zu aktivieren. Wen schwarze Hintergründe und sporadisch auftretende Meldungen nicht stören, braucht 7 auch nicht aktivieren, wenn er nicht will. Wären sie von diesem WGA - Programm begeistert hätten sie es sicher auch bei Windows 7 verwendet
 
@emi: es ist aber auch nicht lustig wenn sich ein 3 jahr altes vista bussines orginal system alles 3-4 monate meldet das es nicht orginal ist und die überprüfung einleitet.
 
@emi: Diejenigen die XP "Schwarz" benutzen wollten, haben sich sowieso die Firmen Version aus dem Internet geladen. Die braucht man nicht zu aktivieren. Und auch keine Seriennummer eingeben. Von daher finde ich das System nur einen Nachteil für die ehrlichen Kunden wie z.B Oslin es schreibt, das ein Orginal System nicht erkannt wird und vielleicht als Kopie hingestellt wird.
 
@emi: Naja nicht ganz, gab ja "Kekse" für Vista die tatsächlich von Microsoft gesperrt wurden. Ein Freund hatte mal eine der allerersten Version, die vorgab einen Schlüssel von ASUS zu verwenden, paar Monate später hat der "Wächter" von Microsoft das schon mitbekommen, und neben den schwarzen Hintergründen und den nervigen Meldungen, kam noch etwas ... irgendwann sperrte es ihm aus, und als er sich wieder eingeloggt hatte poppte der Internet Explorer auf, welcher eine Microsoft Seite öffnete, er solle sich für 799$ eine Vista Ultimate Lizenz erwerben. Mehr konnte man mit dem Vista dann nich mehr machen, ausser diese Seiten besuchen ^^
 
Wann nimmt Ballmer endlich seinen Hut?


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