 Der koreanische Autobauer Kia Motors will anlässlich der Consumer Electronics Show 2010 ein Konkurrenzprodukt zu dem bei Ford inzwischen üblichen Sprachsteuerungssystem Sync einführen. Das System basiert wie bei Ford auf der Microsoft Auto Plattform.
Kias "UVO" soll im Laufe des Jahres 2010 in einem bisher ungenannten Fahrzeugmodell Einzug halten. Konkrete Angaben zu dem sprachgesteuerten Multimedia- und Informationssystem will das Unternehmen erst im Laufe der Präsentation auf der CES heraus geben. Sicher ist aber, dass auch Kia auf Microsoft-Technologie setzt.
Die Plattform basiert auf Windows Embedded Auto und wird über Funktionen verfügen, die die von Kia verwendete Variante einzigartig machen sollen. Die Kooperation mit Kia ist möglich, weil Exklusivverträge mit Ford für Sync bereits Ende 2008 ausgelaufen sind.
Offenbar will man UVO vorerst nur für den nordamerikanischen Markt anbieten. Hierzulande bietet Fiat in seinen Fahrzeugen der Marken Fiat, Alfa Romeo und Lancia mit Blue&Me teilweise eine ähnliche Plattform an. Für Ford hat sich Sync inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.
Nach Angaben der US-Konzernmutter hat man inzwischen doppelt so viele Fahrzeuge mit Sync verkauft als ohne. Das System bietet eine komfortable Sprachsteuerung und Freisprecheinrichtung für Mobiltelefone, Multimedia-Player, Navigation und den Zugriff auf Informationsdienste.
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