Patentstreit: Seagate soll Beweise vernichtet haben

Wirtschaft & Firmen Im Zuge eines Patentrechtsstreits hat der ehemalige Seagte-Mitarbeiter Paul A. Galloway schwere Vorwürfe gegen den Festplatten-Hersteller erhoben. Dieser soll Beweise vernichtet haben.

Die Firma Convolve und das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) hatten eine Klage gegen Seagate eingereicht und Patentansprüche angemeldet. Die Rechte Convolves seien tatsächlich durch Software verletzt worden, an der Galloway gearbeitet haben will.


Wie der Entwickler, der bis Juli 2009 bei dem Hersteller arbeitete, gegenüber dem Gericht ausführte, habe Seagate den Inhalt der Festplatte inklusive des fraglichen Quellcodes allerdings vernichtet. So sollte ein langwieriges Verfahren vermieden werden.

Außerdem soll Seagate Aufzeichnungen von Konferenzen seiner Entwicklergruppe in dem Verfahren zurückhalten - wenn diese nicht ebenfalls zerstört worden seien. Auf den Treffen seien die von Convolve patentierten Technologien Thema gewesen, führte Galloway aus.

Der Rechtsstreit zieht sich inzwischen seit neun Jahren hin. Er dreht sich um eine Technologie, die von Convolve unter dem Namen Quick and Quiet entwickelt wurde, um einen leiseren Betrieb von Festplatten zu gewährleisten. Seagate soll diese unter dem Titel Sound Barrier eingesetzt haben.
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[o1] wtf am 01.01.10 10:51 Uhr
(+13
Die haben nichts vernichtet, sondern einfach nur die Daten auf den eigenen Seagate - Festplatten gespeichert. :-)
 
@wtf: Hehe , wobei es keine rolle Spielt auf was für Platten man speichert. Seagte, WD, Maxtor, Samsung ... habe mit allen Platten gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht ...
 
@mwr87: Maxtor ist ja mittlerweile Seagate. Aber muß sagen seit den 1.5TB-Platten laß ich von Seagate die Finger, da gingen mir fast alle Barracudas schon nach Tagen bis Wochen kaputt, während die von Samsumg und WD keine Probleme gemacht haben.
 
@wtf: Ich hatte nie Probleme mit Seagate. Im Gegenteil. Wir verwenden ausschließlich Seagate Cheetah in den NAS-Filern, weil - wieso auch immer - die WD Raptor, die ja am meisten verbreitet sind, einfach nicht stabil genug laufen und zu oft in Rauch aufgegangen sind.
 
@lutschboy: hmm... also ich hatte ähnliche Probleme, allerdings mit Samsung Festplatten! seitdem hab ich eine externe Seagate 1,5 TB SATA Festplatte, die läuft schon lange super und der Service mit Datensicherung ist auch echt super. ich finde das sollte für alle Festplattenherstellern zur Pflicht gemacht werden, kostenlos. natürlich nur wen es am gerät lag.


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