Word-Verkaufsverbot: MS-Partner erhalten Patch

Office Nach der Niederlage im Patentstreit mit i4i, hat Microsoft einen ersten Patch für seine Textverarbeitung Word veröffentlicht. Vorerst erhalten aber nur die OEM-Partner des Konzerns Zugriff darauf. Damit begegnet Microsoft dem Verkaufsverbot, das am 11. Januar 2010 in Kraft treten wird. Ab diesem Tag darf die Software mit der umstrittenen Funktion nicht mehr ausgeliefert werden. Das "2007 Microsoft Office Supplement Release (October 2009)", so die offizielle Bezeichnung des Patches, entfernt diese Funktionalität.

Nach der Installation des Updates kann Word keine Custom XML-Elemente mehr lesen, die in den Formaten DOCX, DOCM und XML enthalten sind. Die Dateien lassen sich zwar noch öffnen, doch die Custom XML-Elemente werden entfernt. Microsoft hat erklärt, dass diese Funktionalität nur sehr selten von den Kunden verwendet wird.

Mit Blick auf die im Handel erhältlichen Versionen von Office 2007 erklärte Microsoft, dass man die in den USA vorhandenen Lagerbestände der Händler bis zum 11. Januar 2010 austauschen will. Dann sollen nur noch Ausgaben erhältlich sein, die nicht gegen die Patente des klagenden kanadischen Unternehmens i4i verstoßen.
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