IT-Probleme kosten die Weltwirtschaft 6,2 Billionen $

Wirtschaft & Firmen Probleme bei der Umsetzung von IT-Projekten kosten die Weltwirtschaft pro Jahr rund 6,2 Billionen Dollar. Das geht aus einer Berechnung des Wissenschaftlers Roger Sessions hervor. Der anerkannte Experte für die Erforschung komplexer Modelle stützte sich bei seiner Berechnung der Kosten auf verschiedene andere Analysen. So beispielsweise auf eine Studie der World Technology and Services Alliance, nach der die Staaten der Erde im Durchschnitt rund 6,4 Prozent ihres Bruttosozialproduktes in IT investieren.

Er konnte außerdem auf Daten aus den USA zurückgreifen, wonach etwa 66 Prozent aller Gelder, die von der öffentlichen Hand in IT investiert werden, in risikobehaftete Projekte fließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese ihre eigentlichen Ziele nicht erreichen, liegt zwischen 50 und 80 Prozent.

Scheitert ein solches Projekt, sind allerdings nicht nur die direkten Investitionen in den Sand gesetzt, sondern es entstehen in der Regel Folgekosten. Allein die US-Wirtschaft dürfte der Analyse zufolge so jährlich ein Schaden von etwa 1,2 Billionen Dollar entstehen.

Sessions räumte ein, dass die Zahlen letztlich nur Schätzwerte darstellen. Sie erlauben aber trotzdem einen Blick auf den ungefähren Umfang der Verluste durch das Scheitern von Vorhaben im IT-Bereich.
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