Facebook: Schaar kritisiert neues Datenschutzmodell

Recht, Politik & EU Obwohl einige Social-Network-Anbieter schon auf einem guten Weg seien, kritisierte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, dass die Daten der Nutzer nach wie vor in vielen Fällen nur mangelhaft gegen Missbrauch geschützt sind.

Schaar selbst habe den Eindruck, dass verschiedene Anbieter das zentrale Problem noch gar nicht vollständig verstanden haben. Ferner sieht es der Bundesdatenschutzbeauftragte als sehr sinnvoll an, wenn die Betreiber von Sozialen Netzwerk die Voreinstellungen möglichst datenschutzfreundlich für die Benutzer gestalten würden.


Grundsätzlich habe er persönlich nichts gegen Soziale Netzwerke im Internet. Es gehe darum, dass sich die Menschen bewusst darüber werden, was sie im Internet tun und welche Daten im Netz frei zugänglich sind, teilte 'Futurezone' mit.

Als Beispiel für das Gegenteil einer datenschutzfreundlichen Handhabung der Daten führte Schaar das weltgrößte Social Network Facebook und die kürzlich durchgeführte Änderung des Datenschutzmodells an. Selbst wenn die Nutzer zuvor eingeschränkte Einstellungen getroffen haben, waren nach der Änderung die eingestellten Fotos und persönlichen Daten weitestgehend öffentlich einsehbar.

Bisweilen gestalte es sich sehr schwierig, die Anbieter zu mehr Datenschutz zu bewegen. In erster Linie seien hierfür Bemühungen auf internationaler Ebene notwendig. Derzeit sei man mit Kollegen in den anderen europäischen Staaten beschäftigt, diese Vorgaben auch gegenüber internationalen Konzernen durchzusetzen.

Überdies spricht sich Schaar für die Einrichtung einer Stiftung Datenschutz aus. Unter dem Strich verspricht er sich von diesem Vorhaben mehr Durchblick, wenn es um das Thema Datenschutz geht. Zugehörige Pläne habe die Bundesregierung bereits im Koalitionsvertrag festgelegt. Laut Schaar gehe es nun darum, aus einer guten Idee ein gutes Ergebnis zu machen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Irgendwie scheint man bei der ganzen Sache aber zu vergessen, das es sich bei solchen Plattformen genau darum handelt: Herausgabe von Daten. Dies sind keine "ich habe ein Geheimnis" Plattformen sondern es handelt sich genau, um das herausgaben von Daten, über sich selbst, für andere. Etwas anzugeben, was nicht jeder sehen soll, am besten komplett fern halten von solchen Plattformen.
 
@Kalimann: es geht auch darum, dass wenn du fotos online stellst, entweder nur von freunden gesehen werden können oder gleich von allen. und so sachen. btw: wir haben einen datenschutzbeauftragten? grad der überwachungsstaat deutschland? seltsam.. :D:D naja ich bin politisch nihct all zu sehr gebildet :D
 
@Kalimann: Naja, mir zb. gehts darum das mich alte Freunde finden und erst dann wenn ich sie in meiner Freundesliste habe sollen sie alles von mir sehen und nicht jeder Hunz und Kunz aus aller Welt die dann Unsinn mit treiben. Von daher sollte jeder selbst entscheiden was öffentlich zu sehen ist und was nicht, und nicht per Voreinstellung alles offen.
 
ach, der laden soll erstmal sich selbst angucken. wenn die das beispielsweise mit der BA kaum geregelt kriegen und anderes und an anderen rumnölen, wirkt das für mich sehr unseriös... aber der staat ist ja immer gut...
 
So lenkt man von Datenschutzproblmen ab die der Staat selbst hat.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools