Gutes Weihnachtsgeschäft mit Hightech-Produkten

Wirtschaft & Firmen Der IT-Branchenverband BITKOM zieht eine positive Bilanz des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts mit Elektronikprodukten. In einzelnen Bereichen legten die Verkaufszahlen deutlich zu.

"Das Weihnachtsgeschäft mit Computern, Handys und digitaler Unterhaltungselektronik hat die Erwartungen übertroffen", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Die Hightech-Renner des Jahres 2009 seien Smartphones, Netbooks, Blu-ray Player und digitale Bilderrahmen.


Bei diesen Geräten verzeichneten die Hersteller dreistellige Zuwachsraten bei den verkauften Stückzahlen. Besonders gefragt sind derzeit Netbooks. Nach BITKOM-Angaben hat sich der Absatz der mobilen Mini-Computer im Jahr 2009 auf rund 2,5 Millionen Stück mehr als vervierfacht.

Als kostengünstiges Weihnachtsgeschenk mit einem Durchschnittspreis von 75 Euro haben sich digitale Bilderrahmen etabliert. Die Verkäufe verdoppelten sich und erreichen im Jahr 2009 rund 2 Millionen Stück. Etwa die Hälfte des Absatzes digitaler Bilderrahmen entfällt auf das Weihnachtsgeschäft.

"Deutlich über Vorjahr liegen Multimedia-Handys mit Internetzugang und großen Displays - so genannte Smartphones“, sagte Scheer. Die Verkäufe sind im Jahr 2009 um 150 Prozent auf rund 4 Millionen Stück gestiegen. Ebenfalls sehr beliebt waren bei den Kunden im Weihnachtsgeschäft Geräte rund um das Thema Fernsehen. Im Vergleich zum Vorjahr gehen 2009 mit 7,8 Millionen Stück fast 20 Prozent mehr Flachbildfernseher über den Ladentisch.

Dazu trugen auch die sinkenden Preise bei. Bei Flachbildfernsehern liegt der Durchschnittspreis pro Gerät aktuell bei rund 700 Euro. Im Jahresvergleich entspricht das einem Rückgang um 13 Prozent. Ebenfalls im Plus liegen Blu-ray-Player, deren Verkaufszahlen sich auf 450.000 Stück mehr als verdreifacht haben. Heimkino-Systeme liegen mit 750.000 verkauften Einheiten um 24 Prozent über Vorjahr.
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Alle Jahre wieder....wundert mich wenig. ^^
 
Meine Weihnachtseinkäufe fließen in keine Studie, da sie manchmal bereits im Februar beginnen. :D
 
@EL LOCO: Du Studienverfälscher :o)
 
Und das ganze toll erhobene relativiert sich in sofern, dass im Januar bis März weniger umgesetzt wird. wird dann alles auf die 12 Monate verteilt, stellt man fest, dass in den hochgejubelten Weihnachtsmonaten bzw. Vorweihnachtszeitraum nicht mehr umgesetzt wird als durchschnittlich im Monat eh. Dabei muss aber noch berücksichtigt werden, dass die Medienindustrie zum Großangriff bläst, indem mehr Spiele und Filme, CDs auf den Kunden losgelassen werden, als man eigentlich mit seinem Monatsbudget kaufen kann. Der Käufer bleibt naturgemäss im Janur zurückhaltend, weil er sich im Dezember konsumtechnisch vollgefressen sprich eingedeckt und überhoben hat. Dann gibts aber noch die Zunft die Ratenkaufmodelle nutzt wo es nur geht.
 
@Rikibu: Vergiss nicht die ganzen Leute, die Geld zu Weihnachten erhalten. Außerdem locken die Händler gerne kurz nach Weihnachten mit guten Angeboten. Ich denke das auch der Januar immer noch gut läuft und dann ab Februar das Geschäft sich wieder normalisiert. Da das aber jedes Jahr so abläuft, hat sich der Handel daran gewöhnt. Die geringsten Umsätze im Privatkundengeschäft dürften aber im Hochsommer generiert werden.


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