Erster integrierter Schaltkreis aus Nanoröhrchen

Forschung & Wissenschaft Forschern der Stanford University ist es gelungen, einen ersten Schaltkreis aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu bauen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Entwicklung entsprechender Computer. Kohlenstoff-Nanoröhrchen gelten als Alternative zu Silizium, wenn es um die Schaffung immer kleinerer und leistungsfähigerer Chips geht. Mit den bisher eingesetzten Materialien wird man in einigen Jahren an Grenzen stoßen, hinter denen Energie-Aufwand und Nutzen in keinem besonders günstigen Verhältnis mehr stehen.

Theoretische Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass Kohlenstoff-Nanoröhrchen dann bei gleicher Stromzufuhr etwa fünfmal effektiver einsetzbar sind als Silizium-Strukturen. Allerdings gibt es aktuell noch Probleme mit der Verarbeitung des Materials.

Zuletzt konnten zwar bereits einzelne Transistoren gebaut werden, allerdings war ihre Zusammenführung zu einem integrierten Schaltkreis noch nicht möglich. Die Stanford-Forscher konnten hier nun einen großen Schritt nach vorn machen. Allerdings werden wohl noch gute zehn Jahre vergehen, bis die ersten entsprechenden Rechner Marktreife erlangen.
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