US-Abgeordnete fordert Krebs-Warnung auf Handys

Recht, Politik & EU Im US-Bundesstaat Maine soll im Januar über einen Gesetzentwurf entschieden werden, wonach Handy-Hersteller ihre Kunden darüber informieren müssen, dass die Nutzung von Mobiltelefonen das Krebs-Risiko erhöht. Sowohl auf den Verpackungen als auch auf den Geräten selbst müssten nach Inkrafttreten der Regelung entsprechende Hinweise angebracht werden. Eingebracht wurde der Entwurf von der republikanischen Abgeordneten Andrea Boland. Diese beruft sich dabei auf verschiedene wissenschaftliche Studien, nach denen Mobilfunkstrahlung das Krebs-Risiko erhöht.

Die Warnungen sollen so gestaltet sein, dass vor allem darauf hingewiesen wird, dass Kinder und schwangere Frauen Handys von ihrem Körper fernhalten sollen. Die Hinweise seien demnach außerdem permanent auf die Gehäuse der Mobiltelefone aufzubringen und mit einer entsprechenden Grafik illustriert sein.

Einen ähnlichen Vorstoß gibt es auch in Kalifornien. Dort soll die Warnung aber anders aussehen und insbesondere über den SAR-Wert des jeweiligen Gerätes informieren. Dieser gibt an, wie viel Energie der Körper bei höchster Sendeleistung aus der elektromagnetischen Strahlung absorbiert.
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