Intel stellt "Pinetrail"-Atoms mit integrierter GPU vor

Prozessoren Der Chiphersteller Intel hat bereits jetzt mit der Auslieferung einer einer im Januar erwarteten neuen Variante seines Atom-Prozessors begonnen, die unter dem Codenamen Pinetrail entwickelt wurde. Offiziell trägt der Chip die Typbezeichnung N450. In die CPU integrierte Intel einen Grafikchip und einen Speichercontroller, so der Hersteller. Das soll die Leistungswerte deutlich steigern und helfen, die Position im Netbook-Markt zu sichern. Insbesondere Platz und Energieverbrauch sinken im Vergleich zu bisherigen Lösungen mit drei unterschiedlichen Chips.

Der Prozessor ist mit bis zu 1,66 Gigahertz getaktet. Die Energieaufnahme liegt bei 5,5 Watt. Der N450 arbeitet dabei mit DDR2-Arbeitsspeicher mit 667-Megahertz-Taktung zusammen. Durch den Einsatz des neuen Atoms sollen sich gegenüber bisherigen Lösungen rund 60 Prozent Platz auf der Platine einsparen lassen.

Der integrierte Grafikkern basiert auf der im 945GSE-Chipsatz enthaltenen GPU von Intel, deren Architektur allerdings von 90 auf 45 Nanometer geschrumpft wurde. Die Leistung genügt für die Verarbeitung von Videos bis zu einer Auflösung von 720p.

Intel nutzt das Design des N450 auch für die Bereitstellung von zwei Atom-Prozessoren für Desktop-Systeme. Diese verfügen dann über jeweils zwei CPU-Kerne, wodurch der Stromverbrauch auf 13 Watt steigt.
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