Stadt Wien: Wahl zwischen Linux & Windows bleibt

Recht, Politik & EU Die Stadt Wien hat eine 'Evaluierungsstudie' über den Einsatz von Open-Source-Software durchgeführt und die Ergebnisse nun vorgestellt. Die Wahlmöglichkeit zwischen Windows und Linux soll bis auf weiteres bleiben.

Nach geraumer Zeit wurden die Resultate der Studie "Open-Source-Software auf dem Arbeitsplatz im Magistrat Wien - Evaluierung des bisherigen Einsatzes und Entwicklung zukünftiger Handlungsalternativen" am Donnerstag in Wien vorgestellt.


Wie bisher üblich haben die Mitarbeiter der Wiener Verwaltung auch weiterhin die Möglichkeit, sich zwischen Windows und Linux als Betriebssystem frei zu entscheiden.

Und auch im Hinblick auf die eingesetzte Office-Suite sollen die Mitarbeiter frei zwischen OpenOffice und Microsoft Office wählen können. Eine erwartete Grundsatzentscheidung wurde hierbei nicht gefällt.

Eine vollständige Umstellung der Arbeitsplätze auf ein einheitliches System ist nicht zu erwarten. Schließlich werde auf über der Hälfte aller PC-Arbeitsplätze der Stadtverwaltung Software verwendet, für die es keine unter Linux lauffähigen Alternativen ohne Umstellungsaufwand gibt.

Somit spricht man von einer weiteren Notwendigkeit einer längerfristigen Koexistenz von Windows und Linux.

Wann und ob es überhaupt in diesem Zusammenhang zu einer Grundsatzentscheidung kommen wird, wurde in der Publikation nicht näher angesprochen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Den einzigen Vorteil hat hier Microsoft. Im Endeffekt entstehen für den Steuerzahler nur höhere Kosten, die wirklich nicht sein müssen. In meinen Augen gibt es keinerlei Grund, warum man nicht komplett auf Linux und OpenSource umsteigen sollte. Ich denke mal, das hier wieder Microsoft gut geschmiert hat.
 
[re:1] s-e-b am 19.12.09 17:42 Uhr
(+11
@kfedder: So ein Umstieg kostet eben nicht gerade wenig..
 
@s-e-b: Aber langfristig spart das sehr viel Geld.
 
@kfedder: Also bei derstandard.at wird u.a. erwähnt das sie von einer Software abhängig sind die zwingend den IE benötigt... Anstelle das sie selbst was Entwickelt heulen sie rum, sie wären von MS abhängig und bezahlen schön weiter Lizenzkosten... Das ganze Project war ein Witz. Soviel Inkompetenz hab ich noch nie gesehen.
 
[re:4] Kammy am 19.12.09 17:53 Uhr
(+14
@kfedder: Zumal die doppelte Administration ja wohl auch total fürn Popo ist. Projekt gescheitert kann man da wohl durchaus mal sagen dürfen.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools