Oracle steigert Gewinn und erwartet Einigung mit EU
Seit geraumer Zeit sind die Bedenken der EU-Kommission im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle bekannt. Erst kürzlich hat der US-amerikanische Softwarekonzern Oracle einige neue Vorschläge vorgelegt.
Die EU-Kommission äußerte in erster Linie Bedenken wegen einer möglichen Verzerrung des Wettbewerbs auf dem Markt der Datenbanksysteme. Oracle hat diesbezüglich nun mitgeteilt, dass man das Datenbankverwaltungssystems MySQL unter der Open-Source-Lizenz GPL (General Public Licence) weiterentwickeln werde.
Sowohl Oracle als auch die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes blicken diesem Vorhaben optimistisch entgegen und gehen von einem zufriedenstellenden Ergebnis aus. Bis zum 27. Januar will die EU-Kommission die Übernahmepläne prüfen und sodann eine Entscheidung bekannt geben.
Im zweiten Quartal 2009/2010 konnte Oracle den Nettogewinn um 12 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar steigern, heißt es in einem Artikel von 'Informationweek'. Wie der Finanzchef von Oracle mitteilte, habe man besserer Ergebnisse erwirtschaftet, als ursprünglich erwartet.
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