Buchdigitalisierung: Google in Frankreich verurteilt

Recht, Politik & EU Da Google in Frankreich Bücher ohne eine Erlaubnis der Verlage digitalisiert hatte, wurde der Internetkonzern nun zur Zahlung von 300.000 Euro Schadenersatz verurteilt. Künftig ist in Frankreich für die Umwandlung der Bücher in digitale Dateien zwingend das Einverständnis der Verlage notwendig.

Wie ein Gericht am Freitag in Paris mitteilte, habe Google französischen Verlagshäusern einen Schaden zugefügt und überdies das Urheberrecht verletzt. Vor vier Jahren hat der Internetkonzern mit der Digitalisierung der Bücher begonnen und die Inhalte sodann zugänglich gemacht, so ein Artikel von 'derStandard'.


Der Schriftstellerverband und der französische Verlegerverband sind gegen Google vor Gericht gezogen. Im Rahmen dieses Prozesses kam eine neue Diskussion über das Internetunternehmen aus den Vereinigten Staaten auf.

Als Anlass gelten die Gespräche von Google mit der französischen Nationalbibliothek. Verhandelt wurde in diesem Zusammenhang die Digitalisierung der Buchbestände.
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Es sieht so aus, als hätte Google damit nicht gerechnet und nun schmerzvoll eine Niederlage erfährt. Aber, wenn man ganz genau nachdenkt, weis man, dass Google es von Anfang an in Kauf genommen hat. *verschwörungstheoretiker* :-)
 
@LastSamuraj: Für ein Unternehmen, das im Quartal 1,5 Mia Dollar Gewinn macht, ist das ungefähr so, als würde einem beim Autofahren ne Fliege auf die Scheibe fliegen und nen kleinen, blöden Fleck hinterlassen, der bald wieder weg ist.
 
@puffi: 300.000 ist immer Geld - egal wie - davon kann man ein Projekt-Team über ein Jahr finanzieren z.B. Schlimmer ist aber, dass es in Zukunft Steine in den Weg legt, einen schlechten Beispiel für andere Länder und Gerichte liefert und den Fortschritt behindert.
 
die zahlen das doch aus der portokasse
 
bei so viel digitalisierung und einem riesenkonzern, ist manipulation nicht mehr weit. was passiert wenn google von einem noch größerem fisch gefressen wird und der wiederum von einem. wenn man dann immer so weiter geht, gehört irgendwann einem einzigen alles oder eben einer gruppe die die macht haben oder eben für sich beanspruchen.


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