MS-DOS: Microsoft zahlt nach Monopolklage Millionen

Microsoft Microsoft wird mehr als 4,4 Millionen US-Dollar an die Behörden des US-Bundesstaates Arizona zahlen. Die Gelder fließen als eine Art Entschädigung, nachdem man sich auf die Beilegung eines Verfahrens wegen Wettbewerbsverzerrung geeinigt hat. Zuvor hatten mehrere Behörden von Arizona eine Sammelklage gegen Microsoft angestrengt, weil sie dem Unternehmen vorwarfen, zu hohe Preise für das Büropaket Office und das alte Betriebssystem MS-DOS verlangt zu haben. Der Konzern soll dabei in der Zeit von Mai 1994 bis Dezember 2008 seine Monopolstellung missbraucht haben, meldet 'SeattlePI'.

Die insgesamt gut 4,4 Millionen US-Dollar sollen nun unter den Regierungsbehörden des Bundesstaates aufgeteilt werden. Dabei hängt die Höhe der auszuzahlenden Summe davon ab, wie viele Mitarbeiter die jeweilige Institution im Jahr 2007 hatte. Das Geld soll in die Beschaffung von Hardware und Software fließen.

Microsoft muss zusätzlich die Anwaltskosten in Höhe von mehr als 800.000 US-Dollar übernehmen. Die Erfolg der Klage geht auf die Entscheidung eines Gerichts zurück, wonach Microsoft gegen die Wettbewerbsgesetze von Arizona verstieß und dadurch den Behörden, die Software des Unternehmens erwarben, finanziellen Schaden zufügte.
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