Zune HD zensiert Twitter-Feeds, Microsoft greift ein

MP3-Player & Audio Der von Microsoft gestern veröffentlichte Twitter-Client für den Multimedia-Player Zune hat offenbar nicht nur einige Performance-Probleme. Die Anwendung ist offenbar so gestaltet, dass Twitter-Feeds zensiert werden. Bestimmte Wörter, die als Schimpfwörter oder anderweitig beleidigend eingestuft werden, werden in der zeitlich geordneten Tweet-Liste offenbar teilweise ausgeblendet. Microsoft hat inzwischen zahlreiche Anfragen von Medienvertretern und Zune-Besitzern erhalten und will die Zensur nun rückgängig machen, berichtet 'SeattlePI'.

Laut einer Stellungnahme von Microsoft werden Schimpfwörter in der ersten Version des Twitter-Clients für den Zune HD "abgekürzt", wenn sie auf dem Gerät angezeigt werden. Auf der Twitter-Seite und in jedem anderen Twitter-Client sind sie jedoch in vollem Umfang einsehbar. Microsoft habe das Problem erkannt und wolle nun Gegenmaßnahmen einleiten, hieß es.

Eine Erklärung, warum es zu der "Abkürzung" von Schimpfwörtern kommt, konnte der Softwarekonzern zunächst nicht nennen. Möglicherweise basiert der Twitter-Client für den Zune HD auf anderer Software, bei der die Zensurfunktion erwünscht ist. Man arbeite derzeit an einer Lösung, die nach ihrer Fertigstellung umgehend in Form eines Updates verfügbar gemacht werden soll.
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