Code-Klau: Microsofts Entschuldigung reicht nicht aus

Microsoft Nachdem bekannt wurde, dass ein von Microsoft beauftragtes Unternehmen in China mit viel Aufwand den Code und das Design des taiwanischen Microblogging-Dienstes Plurk kopiert hatte, fordert Plurk mehr als nur eine Entschuldigung. In einem Blog-Eintrag erklärte Alvin Woon, der Plurk mitgegründet hat, dass Microsoft zwar die Verantwortung für den Design- und Code-Diebstahls des durch den Softwarekonzern beauftragten Dienstleisters übernehme, aber keinerlei Haftung übernehmen wolle.


Woon und seine Mitarbeiter fordern nun eine wie auch immer geartete Entschädigung ein. Angeblich hat die von Microsoft beauftragte Firma viel Aufwand betrieben und nicht einfach nur einige Stücken Quellcode übernommen. Weil Plurk bestimmte einzigartige Eigenschaften hat, sei davon auszugehen, dass das Produkt von Microsoft und seinen Partnern in vollem Umfang reproduziert werden sollte.

Dazu wurde offenbar der Code ausführlich untersucht und auch die Benutzeroberfläche bis ins Detail kopiert, so dass letztlich ein genauer Klon entstanden sei, der sich in seiner Funktion und dem Aussehen kaum von Plurk abhob. Microsoft habe den "Juku" getauften Dienst später mit großem Aufwand in den Markt starten lassen und das Angebot mit seinem riesigen Marketing-Budget beworben.
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