US-Gericht: Psystar zu Verkaufsverbot verurteilt

Recht, Politik & EU Ein US-amerikanisches Bezirksgericht hat eine einstweilige Verfügung gegen den Mac-Clon-Hersteller Psystar erlassen. Dem Urteil zufolge darf Psystar ab 31. Dezember keine Rechner mehr mit vorinstalliertem Mac OS X verkaufen. In den Augen von Richter William Alsup dürfe Psystar das Betriebssystem Mac OS X ohne eine entsprechende Zustimmung von Apple nicht anbieten, verkaufen oder vertreiben. Ferner wird dem Unternehmen verboten, Dritte dabei zu unterstützen, die Kopierschutzmaßnahmen von Apple zu umgehen.

Das Unternehmen muss nun mit der Umsetzung dieser Auflagen beginnen und hat dazu bis 31. Dezember dieses Jahres Zeit, teilte 'AppleInsider' mit.

Die Rechtslage rund um die Software Rebel EFI, mit der sich Mac OS X auf jedem PC aufspielen lässt, scheint derweil noch nicht geklärt zu sein. Den Angaben des Gerichts zufolge wurde in den vorliegenden Unterlagen nicht genau geschildert, welche Funktionen diese Software biete. Psystar will den Verkauf von Rebel EFI solange fortsetzen, bis die Rechtsklage eindeutig geklärt ist.

Anfang Dezember kam es zu einem Deal zwischen dem PC- und Softwarekonzern Apple und dem Hersteller der Mac-Klone. Psystar hatte sich damals zur Zahlung von 2,7 Millionen US-Dollar verpflichtet und den Verkauf der Mac-Klone eingestellt.

Derzeit finden sich im Online-Shop von Psystar lediglich Zubehör und die angesprochene Software Rebel EFI ein.
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