Forscher nutzen Twitter als Erdbeben-Meldesystem

Internet & Webdienste Der Micro-Blogging-Dienst Twitter hilft offenbar auch Erdbebenforschern bei ihrer Arbeit. In den USA nutzen die Wissenschaftler den Service, um einen ersten Eindruck von den Auswirkungen der in einigen Regionen besonders häufigen Beben zu erlangen. Wie Paul Earle vom U.S. Geological Survey anlässlich eines Treffens von Geophysikern in San Francisco erklärte, gibt es viele Menschen, die nach einem Erdbeben ihre Erfahrungen über Twitter schildern. Genau diese Nachrichten sammeln Earle und seine Kollegen, um schnell erste Informationen zu erhalten, berichtet 'SeattlePI.

Normalerweise vergeht einige Zeit zwischen dem Auftreten eines Erdbebens und dem Zeitpunkt, ab dem Wissenschaftler mit der Analyse von seismografischen Daten beginnen können. Diese zeitliche Lücke nutzen die Forscher nach Angaben von Earle, um hunderte Tweets zu durchforsten.

Sie versuchen dabei Informationen zu Ort, Ausmaß und Auswirkungen des jeweiligen Bebens zu erhalten. Um ihre Arbeit zu erleichtern, kommt ein automatisiertes System zum Einsatz, dass die Twitter-Nachrichten nach bestimmten Schüsselwörtern in verschiedenen Sprachen sortiert und letztlich entstehend so Listen, die Auskunft darüber geben, woher die Nachrichten stammen und welchen Inhalt sie hatten.

Die Forscher arbeiten derzeit noch daran, ihr System so zu verbessern, dass Erschütterungen, die nicht durch Erdbeben ausgelöst wurden, herausgefiltert werden können.
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