Anti-Botnet-Projekt: Keine Sanktionen für Kunden

Recht, Politik & EU Die kürzlich vorgestellte bundesweite Initiative zum Kampf gegen Botnetze stieß im Internet auf heftige Kritik. Inzwischen liegen zu diesem Thema nähere Details vor. Sanktionen soll es in diesem Zusammenhang nicht geben.

Wie die 'eco' am Donnerstag in einer Stellungnahme mitteilte, sei es das Ziel dieses Vorhabens, den Internet-Nutzern eine kompetente Hilfe im Zusammenhang mit übernommenen Systemen anzubieten. Insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz wurde das Anti-Botnet-Projekt in der Branche heftig kritisiert.


Laut dem Internet-Verband eco ist es geplant, eine Hilfestellung in mehreren Schritten anzubieten. Zunächst kann der betroffene Kunde eine Webseite, auf der Informationen und Hilfsmittel zur Selbsthilfe bereit stehen sollen, besuchen. Überdies will man auch einen telefonischen Support anbieten und den Internet-Nutzern auf diesem Wege bei der Beseitigung der Schadprogramme und bei der nachhaltigen Absicherung der Systeme behilflich sein.

Diee eco plant den eigenen Angaben zufolge eine Benachrichtigung auf mehreren Kanälen. Dies könnte beispielsweise über eine Vorschaltwebsite beim Öffnen des Browsers oder zusätzlich über den Postweg in die Tat umgesetzt werden.

Die Bundesregierung sieht in dieser Initiative ein gelungenes Beispiel privatwirtschaftlicher Verantwortungsübernahme für die Gesamtgesellschaft. Letztlich soll es zu einer messbaren Verringerung mit Schadsoftware befallener Computer in Privathaushalten kommen.

Abschließend betonte die eco, dass dieses Vorhaben auf Freiwilligkeit basiere. Daher seien auch keine Maßnahmen gegen vermeintlich unwillige Kunden vorgesehen.
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Ist doch eigentlich ganz einfach: Windows verbieten! Sehe mir gerade irgendwie belustigt das traurige Patch-Desaster auf Windows an. Gelbes Ausrufezeichen im Systray ist gekommen, aber anstatt die Windows-Flicken tatsächlich zu laden und wirklich zu installieren macht Windows erstmal Stundenlang gar nichts. Nach einem halben Tag schaute ich dann nochmal nach und das Windows ist abgestürzt. Das Windows ist eine Fix und Fertig serienmäßige Vorinstallation auf einer Fertigkiste mit aktuellem Virenscanner. Möglicherweise ist das Windows jetzt auch gekapert und Bestandteil eines Botnetzes, wie sich das für Windows gehört! Ja, Botnetzmitglied kann so einfach sein, das hier ist auch ein feines Trollfresschen, der Gnome Wasserfallbildschirmschoner: http://www.pro-linux.de/news/2009/15056.html Sorry could not resist, ist ja fast schon Freitach !111
 
@Fusselbär: Und deiner Meinung nach sollen alle von Windows auf Linux wechseln... Ganz tolle Idee, dann werden in Zukunft nur noch Linuxrechner gekapert, und Linux bietet dann eben noch mal viel weniger Sicherheit als Windows... Also vor dem Posten bitte mal vorher das Hirn einschalten und BENUTZEN!!!...
 
@Fusselbär: das System kann nichts für Layer 8 Probleme, egal welches System
 
@XP SP4: Es macht ja überhaupt keinen Sinn, den Angriffsvektor, wie er da mit dem Gnome Wasserfallbildschirmschoner benutzt wurde, zu verschweigen. Eher im Gegenteil: nur wenn die Gefahr bekannt ist, lässt sich vom administrierenden User dagegen vorgehen. Also werde ich das Event nun einfach genießen. Dagegen, dass das Zepter den Windows Benutzern aus der Hand genommen wird, lässt sich jedoch nicht mit weiterer Windowsnutzung beikommen. Dafür erwarte ich mindestens dreistellig fleißig mit Minus (-) beklickt zu werden. Enttäuscht mich nicht, ich bin mir sicher, ihr wisst wo das rote Knöpfchen ist! :-)
 
@tavoc: Vorsichtig. Don't feed the troll.


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