Breitband: Kabelbetreiber drängeln sich nach vorn

Breitband Die Kabelnetzbetreiber wollen sich als wichtige Partei im Bereich des Breitband-Ausbaus positionieren. Vor allem für die Versorgung ländlicher Gebiete will man sich verstärkt in den Vordergrund stellen. Dazu veröffentlichte der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) jetzt ein Positionspapier. "Die deutschen Kabelnetzbetreiber haben in den letzten 5 Jahren über 2,5 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Breitbandkabelnetze investiert. Mit 24 Millionen anschließbaren und versorgbaren Haushalten verfügen sie über eine enorm leistungsfähige Infrastruktur", sagte Thomas Braun, Präsident der ANGA.

Durch die Postion, die die Kabelnetzbetreiber beim Preis-, Bandbreiten- und Leistungsverhältnis innehaben, würden sie auch die anderen Netzbetreiber zu Investitionen in ihre Netze zwingen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärte er weiter. "Damit leisten die Kabelnetzbetreiber einen substanziellen Beitrag zu den Breitbandzielen der Bundesregierung."

Der ANGA formuliert davon ausgehend Forderungen an die Arbeit der Regulierungsbehörden. Benötigt werde ein Regulierungsrahmen, der auch weiterhin Anreize für Investitionen in eigene Infrastrukturen schafft und einen effizienten Wettbewerb ermöglicht.

Konkret heißt es in der Stellungnahme des Verbandes: "Eine finanzielle Förderung des Aufbaus von Breitbandnetzen darf den Wettbewerb zu bestehenden Breitbandnetzen genauso wenig verzerren wie Kooperationsmodelle zum Aufbau solcher Netze." Staatliche Hilfen für den Breitband-Ausbau auf Basis des Festnetzes sieht man also als Gefahr für das eigene Geschäft.

Dazu Thomas Braun: "Unsere Mitgliedsunternehmen haben seit Jahren aus eigener Kraft erhebliche Summen investiert und stellen sich einem fairen Wettbewerb der Infrastrukturen. Staatliche Eingriffe in diesen wettbewerbsintensiven Markt dürfen daher nur dort erfolgen, wo dies nicht bereits getätigte Investitionen entwertet oder weitere Investitionen verhindert."

Das Ziel der Bundesregierung, bis 2014 insgesamt 75 Prozent aller Haushalte mit mindestens 50-Mbit-Verbindungen versorgen zu können, sei von den Kabelnetzbetreibern auch ohne staatliche Unterstützung fast im Alleingang möglich, hieß es.
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