Red Hat gibt SPICE-Protokoll als Open Source frei
SPICE dient der Bereitstellung virtueller Desktops vom Server auf der Client-Maschine. Es konkurriert hier beispielsweise mit Microsofts Remote Desktop Protocol (RDP) und birgt dabei einige Vorteile wie beispielsweise die Möglichkeit einer dynamischen Anpassung einzelner Instanzen an spezifische Umgebungen.
Das Protokoll wurde ursprünglich von der Firma Qumranet entwickelt. Diese übernahm Red Hat im Jahr 2008. Auf einem Server läuft SPICE unter Linux. Es kann in der aktuellen Version die Oberflächen von Windows XP, Windows 7 und Red Hat Enterprise Linux zu einem Client-Computer übertragen.
Bei Red Hat will man mit der Freigabe als Open Source auch die Entwicklung voranbringen. Insbesondere an der Integration weiterer Betriebssysteme gilt es zu arbeiten. SPICE kommt dabei allerdings nicht mit einer einheitlichen Lizenz. Der Großteil des Codes steht unter GPL, in einigen Bereichen kommen aber auch LGPL oder BSD-Lizenzen zum Einsatz.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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