Adobe: Patch für Lücke in Illustrator angekündigt

Sicherheit & Antivirus 'Adobe' will am 8. Januar 2010 einen Patch für die kürzlich entdeckte kritische Schwachstelle im Vektorgrafikprogramm Illustrator veröffentlichen. Davon betroffen sind die Illustrator-Versionen CS3 und CS4 unter Windows und Mac OS X.

Durch das Ausnutzen dieser Schwachstelle könnte ein Angreifer beliebigen Schadcode auf die Systeme der Opfer einschleusen und diesen Code sodann ausführen. Auch Adobe selbst hat diese Lücke im Zusammenhang mit manipulierten Encapsulated-Postscript-Dateien (.EPS) bestätigt.


Laut den Entwicklern von Adobe sind von dieser Problematik die Illustrator CS3 Versionen 13.0.3 und früher sowie Illustrator CS4 14.0.0 unter Windows und Mac OS X betroffen.

Bis zum Erscheinen des nun angekündigten Patches empfiehlt es sich, keine EPS-Dateien aus unbekannten Quellen zu öffnen.

Ursprünglich wurden die Sicherheitsexperten von Secunia auf dieses Problem aufmerksam. Angeblich soll bereits ein erstes Exploit, welches auf diese Lücke abzielt, im Internet kursieren.
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Wieso brauchen die einen Monat um eine poplige Lücke zu schließen?
 
@lutschboy: Das Frage ich mich auch.
 
@lutschboy: Bist du schneller, zig Tausende Zeilen zu durchsuchen um den Bug zu finden? :). Vor allem weil es ja mehrere unterschiedliche Versionen betrifft :). Bei MS regt sich doch auch keiner mehr auf...
 
@sebastian2: Bin ich tausende Mitarbeiter? Adobe haut jährlich neue Versionen seiner zig Programme raus, braucht für ein paar Zeilen Codeänderung aber einen Monat. Also ich find es für eine dermasen große Firma echt arm sich für einen Patch einen Monat Zeit zu lassen, auch noch bei einer Lücke die bereits aktiv ausgenutzt wird. "Mach's besser" ist eines der blödesten Argumente die immer wieder in Diskussionen auftauchen. Adobe besteht nämlich aus mehr als einem Menschen der mit deren Programmcodes noch niemals was zu tun hatte. Außerdem muss bei einem gut dokumentierten Programm nicht der gesamte Code Zeile für Zeile durchsucht werden wenn das Problem eh so eingegrenzt ist wie in diesem Falle, die Pinselgrößen werden kaum Schuld an der Lücke tragen.
 
@lutschboy: Wer sagt Dir, daß der Fehler nicht in einer unglücklichen Variablendefinition betrefffs der Pinselgröße steckt? Pinsel lassen sich durch eigene Muster definieren. Laß einfach jemanden seinen eigenen Pinsel erstellen, einen gezielten Overflow produzieren, und nun fehlt nur noch der zielgerichtete Jump in diese "Daten", um den bösen Code zu starten. (nicht gerade trivial, aber theoretisch durchaus möglich)


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