Verunsicherung verhindert oft schnellere Updates

Sicherheit Sicherheitsbedenken halten viele Unternehmen davon ab, wichtige Software-Updates rechtzeitig durchzuführen. Das fand der Security-Dienstleister Symantec in einer aktuellen Untersuchung heraus. Fast jeder vierte Befragte (22 Prozent) der an der Umfrage beteiligten deutschen IT-Entscheidungsträger gab an, dass er aus Angst vor Hacker-Angriffen auf die neusten Software-Versionen verzichte. Geschäftsleute erweitern auch eher ihr Fernsehprogramm (49 Prozent), aktualisieren ihr Mobiltelefon (41 Prozent) oder führen ein Flug-Upgrade durch, als ihre geschäftliche Desktop-Software auf den neusten Stand zu bringen.

1.400 IT-Entscheidungsträger aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien nahmen an der Umfrage teil. Sie begründen ihr Handeln und ihre Verunsicherung vor allem mit der Medienberichterstattung über die Einführungen neuer Software. So gaben mehr als zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) an, dass negative Presseberichte sie in ihrer Entscheidung ein Update durchzuführen, beeinflusst hätten. In Deutschland waren mit 65 Prozent im internationalen Vergleich die meisten Studienteilnehmer dieser Ansicht.

Obwohl sich alle europäischen Unternehmen beim Thema Desktop Software Upgrade zurückhaltend zeigten, hat dies sehr unterschiedliche Gründe. 34 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass sie ihre Computerprogramme aktualisieren würden, wenn sie dadurch nicht zusätzlichen Sicherheitsrisiken ausgesetzt wären oder dies zu Schwierigkeiten führe, würden sie es unterlassen.

Ein Viertel der italienischen Teilnehmer (26 Prozent) bevorzugen hingegen, zu warten, bis eine Mehrheit auf die neue Version umgestellt habe, und sie sich als sicher erwiesen habe. In Frankreich erklärten 26 Prozent der IT-Entscheider dass sie nur dann die Programme aktualisieren, wenn ein Unterlassen zu einer Verlangsamung der Computer führen würde.

"Die Ergebnisse dieser Befragung zeigen deutlich, wie verunsichert europäische Unternehmen sind, sich für die neuste Version einer Software zu entscheiden", sagte Olaf Mischkovsky, Experte für Sicherheit und Systemmanagement bei Symantec.

Sorgen um die Sicherheit und eine mögliche Störung des Ablaufs haben zudem dazu geführt, dass zwei Drittel (72 Prozent) der befragten Unternehmen immer noch das Betriebssystem Microsoft Windows XP nutzen (in Deutschland: 67 Prozent), während nur 15 Prozent ihr System auf Windows Vista aufgerüstet haben (in Deutschland: 22 Prozent).
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