Google geht gegen Betrug mit seiner Marke vor

Recht, Politik & EU Der Suchmaschinenbetreiber Google geht derzeit wegen eines betrügerischen Missbrauchs seiner Marke gegen eine Reihe von Firmen vor. Diese wollen Nutzer anlocken, die sich gern von zu Hause aus, etwas dazuverdienen wollen. Die Firmen verschicken Spam und schalten Online-Werbung. In diesen werden Methoden angepriesen, mit denen man unter Verwendung von Google leicht Geld verdienen kann. Links führen den Anwender dann auf Webseiten, auf denen er erfährt, dass weitergehende Informationen in einem kostenpflichtigen Mitglieds-Bereich zu finden sind oder auf einer DVD geliefert werden.

Wer sich anmeldet und seine Kreditkartendaten hinterlässt erlebt allerdings eine böse Überraschung. Die angeblich geschützten Bereiche entpuppen sich teils als recht belanglose, frei zugängliche Webseiten und in manchen Fällen sogar schlicht als Support-Forum von Google.

In manchen Fällen werden auch tatsächlich DVDs geliefert, die allerdings eher Viren als hilfreiche Informationen enthalten. Oft tappen die Nutzer außerdem in eine Abo-Falle und ihre Kreditkartenabrechnungen werden in den Folgemonaten mit 50 bis 80 Dollar belastet.

Google hat nun Klagen gegen mehrere dieser Anbieter eingereicht. Diesen wird Betrug unter widerrechtlicher Nutzung der Marke Google vorgeworfen. Hauptangeklagter ist die Firma Pacific WebWorks, hinzu kommen einige andere. Die Klage ist außerdem so gestaltet, dass sie auf zusätzliche Unternehmen erweitert werden kann.
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