OVG Berlin fällt Urteil zu Vorratsdatenspeicherung

Recht, Politik & EU Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass alle Telefon- und Internetanbieter in Deutschland auch weiterhin für die Dauer von sechs Monaten alle Verbindungsdaten auf eigene Kosten speichern müssen.

Mit diesem Urteilsspruch hebt das Oberverwaltungsgericht zugleich vier gegenteilige einstweilige Anordnungen der Vorinstanz auf. In den Augen der Richter rechtfertigen die Zweifel an der Kostenreglung nicht die zwingende EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, teilte die 'Tagesschau' mit.


Ferner würden bei einem einstweiligen Stopp der Datenspeicherung die Nachteile für die Strafverfolgung und Gefahrenabwehr stärker ins Gewicht fallen als die finanziellen Interessen der Telekommunikationsunternehmen.

Am 15. Dezember dieses Jahres will sich das Bundesverfassungsgericht in einer mündlichen Verhandlung mit der grundsätzlichen Zulässigkeit der Vorratsdatenspeicherung befassen.
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Und wieder ein Schwarzer Tag für den Datenschutz......
 
@MS Master: wenn die industrie erst mal auf den trichter kommt, solche daten selber zu verwerten... weil sie ja schon da sind, dann hast du recht...ob sie darf oder nicht ist nicht so wichtig, weil im falle des falles mißbrauch wohl schwer nachzuweisen wäre...für die betroffenen mein ich...die interessenten stehen bestimmt schon schlange
 
[re:2] MxH am 07.12.09 22:22 Uhr
(+2
nuja...dieses land deutschland verkommt zum asozialen volk, weil: verdachtslose daten sammeln, illigale datenbanken bei polizeibehörden, verfassungsfeindliche gesetze, sichtblenden bei sachen die nicht gefallen (zensur)...fette politiker die für geld und macht alles tun (incl ihre kinder vernachlässigen siehe v.d.layen). ich weiss nicht wo das hinführt..zu einem demokratischen rechtsstaatlichen system auf keinen fall!
 
Naja, die Schlacht ist verloren, der Krieg aber nicht. Auf zum Bundesverfassungsgericht, möge diese Schlacht die Letzte sein! :)
 
[re:1] MxH am 07.12.09 22:24 Uhr
(-1
ich wette: das verfassungsgericht wird dem zustimmen, weil sie auch nur einer partei angehören und ebend nicht unabhängig entscheiden.


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