Netzagentur ermöglicht Telekom-Konkurrenten VDSL

Wirtschaft & Firmen Die Bundesnetzagentur hat jetzt die konkreten Bedingungen festgelegt, zu denen die Deutsche Telekom anderen Netzbetreibern Zugang zu ihrer VDSL-Abschlussinfrastruktur gewähren muss.

Einen entsprechenden Anordnungsantrag hatte Anfang August 2009 die Festnetzsparte von Vodafone bei der zuständigen Beschlusskammer der Bundesnetzagentur eingereicht. Bereits im Sommer 2008 begonnene Verhandlungen zwischen der Telekom und den Wettbewerbern hatten trotz intensiver Bemühungen nicht zu einvernehmlichen, freiwilligen Lösungen geführt, teilte die Behörde mit.


Wettbewerber erhalten aufgrund der jetzigen Entscheidung die Zugangsmöglichkeit zu den Multifunktionsgehäusen. Bei diesen grauen Kästen handelt es sich um spezielle Kabelverzweiger, die die Telekom im Rahmen ihres Breitbandausbaus an öffentlichen Straßen und Wegen aufgestellt hat. Ferner erhalten die Netzbetreiber Zugang zu Kabelkanalanlagen oder, falls darin kein freier Platz enthalten ist, zu freien Glasfasersträngen der Telekom.

Damit können die Wettbewerber nun ebenfalls ohne die ansonsten dafür erforderlichen zeit- und kostenintensiven Aufbau- und Grabungsarbeiten glasfaserbasierte Infrastrukturen für VDSL bereithalten.

"Die angeordneten Regelungen für den Zugang zur Anschlussinfrastruktur der Deutschen Telekom sind ein weiterer wichtiger Meilenstein für mehr Wettbewerb beim Breitbandausbau und damit für eine noch bessere Breitbandversorgung der Endnutzer", sagte Matthias Kurth, Chef der Bundesnetzagentur.
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Jetzt lohnt es sich NICHTMEHR bei der Telecom zu bleiben :)
 
[re:1] MarZ am 07.12.09 14:05 Uhr
(-1
@Webchen: schon lange nicht mehr. cable Power.. nix mit "bis zu xx MBit/s Versprechen.."
 
@MarZ: bei kabel hast du genauso engpässe und einbrüche
 
[re:3] Nazar am 07.12.09 14:56 Uhr
(+14
@MarZ: Ach wie liebe ich Menschen, die mit ihrem enormen Mangel an Sachverstand, auch noch prahlen müssen :D Die Kabelanschlüsse stellen nur eine bestimmte größe an Bandbreite zur Verfügung. Mit jedem Teilnehmer in einem Haushalt wird diese Bandbreite weiter unterteilt. Ich werde in meinem Job immer wieder gefragt weshalb der BIS ZU 20 MBit/s Anschluss Abends immer mal auf 3MBit/s einbricht. Tja wer nur einen Hauch Ahnung von der Technik hat, weiß dann mit dem Begriff Bandbreitensharing etwas anzufangen und würde eine Äusserung, wie die Deinige, tunlichst unterlassen. Aber hey, so hat man immer mal wieder etwas zum Lachen. Aber Hauptsache auf die T-Com schimpfen.. machen eh alle... und wenn ein Schaf in der Herde blökt, dann blöken die anderen aus Gewohnheit mit. Absolut die Oberbrüller hier :D
 
Ich finds zum kotzen, was die Netzagentur macht. Jeglichen Mist wollen die unbedingt für andere Freigeben. Und Warum? Weil die es nicht selber können. Die DTAG steckt Geld in die Entwicklung und dann muss der kram an andere tüntelige Anbieter freigegeben werden? Was soll das den bitte. Warum entwickelt sich die DTAG überhaupt wenn Sie eigendlich genau weiss, dass es eh keinen Sinn hat. Klar, kann man sagen Monopol kommt dann wieder. Aber man sollte irgendwo auch der DTAG ihren Platz lassen. Was die bescheidene Bundesnetzagentur aktuell zusammenzaubert ist einfach mehr als lächerlich. Bei sowas bekomm ich einfach nur 'nen Hals.


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