 Mobiltelefone und das Internet bieten Paaren die Möglichkeit, jederzeit in Kontakt zu bleiben. Eine neue Studie unter 14- bis 24-Jährigen zeigt jedoch, dass die Technologie auch zum Spionieren und Belästigen genutzt wird.
In der Forschungsarbeit von MTV und Associated Press (PDF) geht es um "Digital Abuse", also die digitale Misshandlung. "Cyberbullying" und "Sexting" sind die großen Themen der Studie. Etwas abseits untersuchte man aber auch welchen Einfluss die moderne Technologie auf Partnerschaften hat.
Demnach sind 22 Prozent der Jugendlichen in einer Beziehung der Meinung, dass ihr Partner zu oft online geht oder das Handy nutzt, um den Freund oder die Freundin zu überprüfen. Zudem sollen rund 25 Prozent der Befragten schon einmal die Textnachrichten des Partners ohne dessen Erlaubnis gelesen haben. 10 Prozent verlangen sogar das Passwort "der besseren Hälfte" für die genutzten Online-Dienste.
Insgesamt 26 Prozent der jugendlichen Teilnehmer haben ihr Passwort an den Partner weitergegeben. Dabei ist der weibliche Part mit 31 Prozent etwas freigiebiger als der männliche mit 22 Prozent. Ebenfalls interessant: Rund 10 Prozent der jungen Leute in einer Beziehung haben von ihrem Partner verlangt, dass sie einen Ex-Freund oder eine Ex-Freundin aus der Freundesliste streichen.
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