Adobe Illustrator: Secunia warnt vor kritischer Lücke

Multimedia Der Sicherheitsdienstleister 'Secunia' warnt vor einer kürzlich entdeckten Sicherheitslücke in Adobe Illustrator CS3 und CS4. Angeblich soll bereits ein Exploit im Internet kursieren, welches auf die kritische Schwachstelle abzielt.

Technisch liegt der Problematik ein Fehler bei der Verarbeitung von Encapsulated-Postscript-Dateien (.EPS) zugrunde. Ein Angreifer könnte diese Schwachstelle ausnutzen und einen Pufferüberlauf erzeugen.


Im weiteren könne man auf diese Weise beliebigen Code auf die Systeme der Opfer einschleusen und ausführen. Die Entwickler von 'Adobe' wurden bereits über die von Secunia als sehr kritisch eingestufte Schwachstelle im Vektorgrafikprogramm informiert. Einen Patch gibt es bislang allerdings noch nicht.

Secunia empfiehlt, bis zum Erscheinen des Patches, keine EPS-Dateien aus unbekannten Quellen zu öffnen.
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Es dürfte bekannt sein, dass Adobe die Sicherheitslücken in seinen Programmen nie bzw. erst nach sehr langer Zeit patcht.
 
@Talk_to_Me: welche bekannten sicherheitslücken sind denn noch offen, du experte ...
 
@krusty: dadurch das es nun einen gezielten patchday gibt (wie bei Microsoft, dafür aber in viel größeren Abständen was das ganze recht nutzlos macht) kann es durchaus fast einen ganzen Zyklus dauern, bis solch ein Fehler behoben wird. Kritik ist durchaus angebracht.
 
[re:3] sTr am 05.12.09 06:03 Uhr
(-1
@krusty: Mindestens im Adobe Reader ist noch eine Sicherheitslücke die ebenfalls als extrem kritisch eingestuft wird. http://secunia.com/advisories/36983/ Aber wenn ich mir so das Scanergebnis von Secunia PSI anschaue, haben fast ALLE aktualisierten Programme erhebliche Sicherheitsmängel. Das Sicherheitslücken nur sparsam gefixt werden ist also kein reinen Adobe Phänomen. Sämtliche MS Programme sind in tiefem Orange (=äußerst kritisch) gekennzeichnet.
 
"Ein Angreifer könnte diese Schwachstelle ausnutzen und einen Pufferüberlauf erzeugen" Das sagt man doch nur, wenn man vermutet das dies möglich ist, aber hier wird es doch bereits gezielt ausgenutzt... Konjunktiv I ist fehl am Platz.


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