Vodafone: Milliarden-Abschreibung spart Steuern

Wirtschaft & Firmen Der Mobilfunkbetreiber Vodafone erspart sich die Nachzahlung einer größeren Summe an Steuern. Mehrere Jahre hatte man mit den Behörden um eine Abschreibung auf den Unternehmenswert gefeilscht. Ursprünglich wollte Vodafone eine Summe von 50 Milliarden Euro abschreiben. Dies hätte wohl dazu geführt, dass der Konzern eine hohe Rückzahlung aus den Staatskassen erhalten hätte. Die Summe wurde nun allerdings auf 15 Milliarden Euro reduziert, berichtete die 'Rheinische Post'.

Die Zeitung beruft sich dabei auf unternehmensnahe Kreise. Demnach akzeptiere Vodafone die Haltung der Behörden. Zwar müssten keine Steuern nachgezahlt werden, der Konzern erhält aber auch kein Geld zurück.

Hintergrund der Auseinandersetzung war die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone im Jahr 2000. Rund 180 Milliarden Dollar investierte der Mobilfunkkonzern in die Akquisition. Kurze Zeit später fielen die Aktienkurse allerdings deutlich und der Firmenwert musste weit nach unten korrigiert werden.
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