Klage gegen OpenBitTorrent ist vorerst gescheitert

Filesharing Die Medienindustrie ist mit ihrem Versuch gescheitert, den schwedischen Provider Portlane per einstweiliger Verfügung zu zwingen, den Zugang zum BitTorrent-Tracker OpenBitTorrent zu unterbinden. Das zuständige Bezirksgericht in Stockholm wies das Ansinnen der Anwälte mehrerer Hollywood-Studios zurück. Um Portlane wegen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen zu belangen bedürfe es seitens des Providers weitergehender Aktivitäten, als nur den Zugang zu der Seite zu ermöglichen, hieß es laut einem Bericht von 'TorrentFreak'.

Seitens Portlane zeigte man sich mit der Entscheidung zufrieden, auch wenn die Hauptverhandlung wohl erst im kommenden Sommer zu einer endgültigen Entscheidung führen wird. "Wir als ISP sollten nie die Aufgabe erhalten, als Internet-Polizei zu agieren", hieß es in einer Stellungnahme.

Die Anwälte der Hollywood-Studios hatten bei ihrer Klage offenbar auf positive Effekte aus dem Verfahren gegen The Pirate Bay gehofft. Gegenüber dem Gericht äußerten sie den Verdacht, dass es sich bei OpenBitTorrent lediglich um eine anders aufgemachte Kopie des Trackers handelt.
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