Nachlass von Computererfinder Zuse wird digitalisiert

Forschung & Wissenschaft Wissenschaftler des Deutschen Museums in München und der Freien Universität Berlin haben mit der Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses von Computer-Erfinder Konrad Zuse (1910-1995) begonnen. Das Projekt läuft drei Jahre lang und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programmes "Kulturelles Erbe" mit rund 400.000 Euro unterstützt. Die Dokumente, darunter noch nicht erschlossene, in Stenografie verfasste Tagebuch-Aufzeichnungen Zuses sowie die Schaltungen seiner frühen Rechenmaschinen, werden im Auftrag des Deutschen Museums digitalisiert und katalogisiert.

Diese Dokumente werden an der Freien Universität gesichtet, analysiert und systematisiert, teilten die Projektpartner mit. Die Ergebnisse, darunter für Laien verständliche Simulationen der Maschinen Zuses, werden im Internet für jedermann zugänglich gemacht.

Die Beteiligten erhoffen sich von der Erschließung des Nachlasses neue Erkenntnisse über die Persönlichkeit Zuses, der im kommenden Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, und über die Funktionsweise seiner Rechenmaschinen.

"Konrad Zuse hat den ersten Computer in Berlin gebaut. Deshalb ist es großartig für die Stadt, dass der Nachlass hier in Berlin erschlossen wird und dass Berliner Wissenschaftler bei der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum eine wichtige Rolle spielen", sagte Stefan Jähnichen, Präsident der Gesellschaft für Informatik. Für junge Leute sei dieses Projekt eine großartige Motivation, sich für ein Studium der Informatik zu entscheiden.
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