AOL will mit neuem Konzept auf Web-Inhalte setzen

Internet & Webdienste Das Webangebot von AOL soll künftig sowohl für Nutzer als auch für Werbetreibende attraktiver gemacht werden. Aus diesem Grund will AOL auf ein Konzept setzen, bei dem eine Software den Großteil der Arbeit erledigt. AOL-Chef Tim Armstrong hat in diesem Zusammenhang schon eine konkrete Vorstellung, wie sich das Webangebot von AOL gestalten soll. Bei diesem neuen Modell sollen Maschinen die Aufgaben von Redakteuren übernehmen. Die gesammelten Daten, dazu gehören beispielsweise Suchanfragen und Seitenaufrufe, werden anschließend von Computern ausgewertet. Mit diesen Daten will AOL sodann vorhersagen können, welche Inhalte für die Besucher relevant sind.

Im Weiteren soll das System selbstständig erkennen, welche Themen besonders passend sind. Hierbei soll auch der jeweilige Zeitpunkt der Veröffentlichung automatisch kalkulierbar sein. Die Aufgabe eines Redakteurs ist es sodann, die Inhalte auf Fakten zu überprüfen und die Artikel zu publizieren. Abhängig von den gesammelten Daten sollen die Redakteure dann die Aufträge an freie Journalisten vergeben.

Auch die Texte sollen an sich automatisch unter anderem auf Rechtschreibfehler geprüft werden. Mit dieser Aufgabe werden sich die Redakteure letztlich nicht mehr beschäftigen müssen, hieß es.

Bei dieser Arbeit könnten die Redakteure pro Artikel mehr als 100 US-Dollar verdienen, oder aber auch leer ausgehen. Denn die Bezahlung will das Unternehmen, abhängig wie oft die jeweiligen Artikel aufgerufen werden, über die Einblendung von Werbung decken, teilte 'Wired' mit.
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