Firefox in Deutschland nun vor Internet Explorer

Browser Über 10 Jahre lang war der Internet-Explorer von Microsoft der meist genutzte Browser im Internet - jetzt verdrängt Firefox seinen Konkurrenten auf Platz zwei. Der Firefox in der Version 3 hat mittlerweile einen deutlichen Vorsprung vor der Version 8 des Internet Explorer. Das ist das Ergebnis der W3B-Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß. Über 126.000 Personen haben sich von Anfang Oktober bis Mitte November daran beteiligt.

W3B-Umfrage Insgesamt knapp 10% Marktanteil erreichten zusammen die drei Browser-Alternativen Safari, Opera und Google Chrome. Obwohl eine Safari-Version auch unter Microsoft Windows läuft, kommt Apple mit seinem Browser bislang nicht über den Marktanteil der Apple Computer hinaus. Noch erstaunlicher ist, dass Google Chromes Marktanteil noch niedriger als der von Opera ist. Googles Marktmacht im Bereich der Online-Suche lässt sich nicht ganz so ohne weiteres auf den Bereich der Internet Browser ausdehnen.

Seit dem Erscheinen von Firefox ist der Browsermarkt in Bewegung. Anfang 2006 nahm Microsoft den Wettlauf mit Firefox auf - der Verlust von Marktanteilen des Internet Explorers ist jedoch nicht zu bremsen. Der in den vergangenen Tagen angekündigte Internet Explorer 9 scheint vielversprechend - nur wird er die für Dezember erwartete Version von Firefox nicht einholen können, prophezeit Fittkau & Maaß.

W3B-Umfrage Hinzukommt die Problematik, dass 43% der Internet Explorer-Nutzer mit einem "alten" Browser surfen - rund 16% nutzen sogar noch die Version 6 aus dem Jahr 2001. Obwohl eine Aktualisierung von Version 7 auf 8 bequem per Systemaktualisierung erfolgen könnte, haben dies rund 27% der Internet Explorer-Nutzer bisher nicht getan.

Aufgrund der aktuellen Dominanz von Firefox dürften alle über den offiziellen HTML-Standard hinausgehenden Erweiterungen, die Microsoft dem Internet Explorer in der Vergangenheit hinzugefügt hat, für Internet Entwickler zukünftig irrelevant sein. Addiert man alle genutzten Versionen des Internet Explorers zusammen, ist Firefox als Browser-Anbieter knapp in Führung gegangen. Die Alternativen - Safari, Opera und Chrome - kommen auf knapp 10% Marktanteil, während Netscape Geschichte ist und im Firefox eine würdige Nachfolge gefunden hat.
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